Tarui, Stadt im westlichen Teil der Präfektur Gifu, Japan
Tarui ist eine Stadt im Westen der Präfektur Gifu, die sich über 57 Quadratkilometer erstreckt und am westlichen Rand der Nobi-Ebene liegt. Die Stadt besteht aus verschiedenen Vierteln und ist von Reisfeldern und ländlichen Gebieten umgeben, die das typische Landschaftsbild der Region prägen.
Tarui war während der Edo-Periode die 57. Station entlang der Nakasendo-Straße, eine wichtige Handelsroute zwischen Kyoto und Edo. Die Station diente als Halt für Reisende und war Standort von etwa 315 Gasthöfen, die für den Durchreiseverkehr geprägt wurden.
Das Nangu-Schrein ist das Hauptheiligtum der Region, das dem Gott Kanayamahiko gewidmet ist und durch sein großes Torii-Tor gekennzeichnet wird. Besucher können die ruhige Atmosphäre des Schreins erkunden und traditionelle religiöse Praktiken beobachten.
Tarui Station bietet Zugverbindungen auf der Tokaido-Hauptlinie, mit direkter Anbindung zu anderen regionalen Städten. Der nächste Shinkansen-Zugang befindet sich in Maibara, von wo aus längere Strecken erreichbar sind.
Tarui no Izumi ist eine natürliche Quelle, die seit dem Jahr 1070 in Gedichten erwähnt wird und Besuchern heute noch zur Verfügung steht. Die historische Bedeutung dieser Quelle zeigt die lange Verbindung des Ortes zur lokalen Kultur und Tradition.
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