Tschatyrköl, Alpiner See in der Region Naryn, Kirgisistan
Der Chatyr-Kul ist ein Gebirgssee in der Region Naryn im zentralen Kirgistan, gelegen auf 3530 Metern Höhe zwischen den Bergketten Torugart-Too und At Bashi. Mit einer Fläche von etwa 181 Quadratkilometern ist er ein großes Gewässer in einem rauen, offenen Hochland-Ökosystem.
Das Gewässer wurde 1972 unter Schutz gestellt, um Zugvögel zu schützen, die den See als wichtigen Rastplatz auf ihren Wanderungen nutzen. Seitdem ist es Teil des Karatal-Japyryk-Naturschutzgebiets und hat internationale Bedeutung für Vogelschutz gewonnen.
Der Name stammt aus der Kyrgyzischen Sprache und bedeutet Himmelssee, was zeigt, wie die lokalen Gemeinschaften seit Generationen zu diesem Hochgebirgssee gehören. Die Gegend ist für Hirten wichtig, die ihre Herden in den umliegenden Wiesen weiden lassen.
Der Zugang zum See erfordert spezielle Grenzgenehmigungen, da die Gegend nahe internationalen Grenzen in einem geschützten Gebiet liegt. Besucher sollten sich im Voraus informieren und die Erlaubnisse einholen, da die Anforderungen streng sind.
Im Winter gefriert der See völlig zu, wobei die Eiskälte bis auf minus 50 Grad Celsius sinkt und das Wasser von der Oberfläche bis zum Boden erstarrt. Dieses extreme Gefrieren schafft eine der harsheste Umgebungen für Wildnis und macht das Gebiet während dieser Monate kaum zugänglich.
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