Hangang, Hauptwasserweg auf der koreanischen Halbinsel.
Der Han ist ein Fluss in der zentralen koreanischen Halbinsel, der durch die Hauptstadt Seoul fließt und mehrere bewohnte Inseln enthält. Er mündet ins Gelbe Meer und wird von zahlreichen Brücken überquert, die verschiedene Stadtteile miteinander verbinden.
Während der Joseon-Zeit diente der Wasserweg als Hauptroute für den Transport von Reis und anderen Gütern zwischen den Provinzen. Nach dem Koreakrieg wurde er durch moderne Kanalisierung und Dammbauten umgestaltet, um Überschwemmungen in der wachsenden Metropole zu verhindern.
Der Fluss wird von Koreanern oft als Trennlinie zwischen Gangbuk und Gangnam verwendet, zwei Stadtteilen mit unterschiedlicher Atmosphäre und Geschichte. Abends versammeln sich Einheimische an den Uferpromenaden zum Radfahren, Picknicken oder zum Beobachten der beleuchteten Brücken, die sich im Wasser spiegeln.
Die Uferparks sind über Fußwege und Radwege entlang beider Seiten zugänglich und bieten Sitzbänke sowie schattige Bereiche unter den Bäumen. Am besten besucht man sie am späten Nachmittag oder frühen Abend, wenn das Licht weicher wird und mehr Leute draußen unterwegs sind.
Auf der Insel Yeouido befindet sich eine lange Kirschbaumallee, die im Frühjahr zu einem beliebten Ort für Spaziergänge unter blühenden Bäumen wird. Das Wasser selbst bleibt aufgrund von Gezeitenschwankungen an manchen Stellen sichtbar brackig, da das Meer nahe ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.