Jejudo, Vulkaninsel in Südkorea.
Jeju ist eine Vulkaninsel in der Ostchinesischen See, die sich über 64 Kilometer von Ost nach West erstreckt und zahlreiche Krater, Wasserfälle, Klippen und Lavatunnel aufweist. Das zentrale Massiv erhebt sich vom Meer bis zu einem Gipfel mit Kratersee und prägt die gesamte Landschaft der Insel.
Bis 938 war das Eiland ein unabhängiges Königreich namens Tamna, bevor es Teil der Goryeo-Dynastie wurde. Danach diente es jahrhundertelang als Verbannungsort für politische Gefangene und blieb durch seine Lage isoliert vom Festland.
Auf der Insel tauchen Haenyeo-Frauen noch heute ohne Atemgeräte nach Seetang und Muscheln, wie ihre Großmütter es taten. In den Dörfern stehen traditionelle Steinfiguren namens Dol Hareubang vor den Häusern und gelten als Schutzwächter, die man beim Spaziergang überall entdeckt.
Die meisten Besucher erreichen das Eiland über den internationalen Flughafen, der direkte Verbindungen zu vielen Städten in Ostasien bietet. An klaren Tagen sieht man die Küste vom Zentrum aus, aber Nebel kann die Sicht einschränken und Wanderungen erschweren.
Mount Halla erhebt sich auf 1950 Meter und ist damit der höchste Berg des Landes außerhalb des Festlands, mit einem Kratersee am Gipfel. In den unteren Hängen wachsen Orangenbäume neben Kiefern, eine ungewöhnliche Mischung aus subtropischer und gemäßigter Vegetation.
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