Jongno-gu, Historischer Bezirk im Zentrum von Seoul, Südkorea
Jongno erstreckt sich über das Zentrum von Seoul und verbindet alte Paläste, traditionelle Märkte und moderne Bürogebäude in einer einzigen Gegend. Die Mischung aus historischen Stätten und zeitgenössischen Strukturen prägt das tägliche Leben und die Architektur des Viertels.
Der Bezirk dient seit 1394 als Verwaltungszentrum von Seoul, als König Taejo die Joseon-Dynastie-Hauptstadt in Hanyang gründete. Diese Entscheidung formte die Stadt über Jahrhunderte und machte das Viertel zum historischen Kern des modernen Seoul.
Das Viertel beherbergt fünf prächtige Paläste aus der Joseon-Zeit, darunter Gyeongbokgung und Changdeokgung, sowie buddhistische Tempel und Ahnenschreine. Diese Orte sind bis heute aktive Stätten des Gedenkens und der spirituellen Praxis für Besucher und Einwohner.
Mehrere U-Bahn-Linien durchqueren das Viertel und verbinden Besucher mit dem Gwangjang-Markt, der Insadong-Einkaufsstraße und großen Kultureinrichtungen. Die gute Anbindung macht es einfach, verschiedene Teile des Viertels zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden.
Der Bezirk beherbergt den Bosingak-Glockenturm, wo Beamte täglich 28 Mal eine große Bronzeglocke läuteten, um die Öffnung und das Schließen der Stadttore zu markieren. Diese Praxis verdeutlicht die strikte Zeitstruktur und Ordnung des alten Seoul unter der Kontrolle der königlichen Verwaltung.
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