Gangdong-gu, Wohnbezirk im Südosten von Seoul, Südkorea
Gangdong ist ein Stadtbezirk im Südosten Seouls mit mehreren kleineren Vierteln, wobei Amsa-dong und Cheonho-dong die bekanntesten sind. Der Bezirk hat dicht bebaute Wohngebiete mit vielen Hochhäusern und kleineren Straßen, die sich zu einem modernen Ballungsraum entwickelt haben.
Der Bezirk wurde 1979 gegründet, als er sich von Gangnam trennte und damit ein neues administratives Gebiet entstand. Danach verwandelte sich das Gebiet schnell von einer ländlichen Region mit Feldern in ein städtisches Zentrum mit modernem Wohnraum.
Der Name Amsa-dong bezieht sich auf einen alten Siedlungsplatz, wo Besucher heute ein Museum mit Keramik aus prähistorischen Zeiten besichtigen können. Die Ausstellung zeigt, wie frühe Bewohner hier lebten und arbeiteten.
Zwei U-Bahn-Linien, die Linien 5 und 8, verbinden den Bezirk mit dem Rest Seouls und erleichtern die Fortbewegung. Der Bezirk hat gute Zufahrten von außerhalb über eine wichtige Schnellstraße, die von Sangil-dong aus erreichbar ist.
Der Amsa-dong Fundort zeigt Spuren einer Siedlung, die vor etwa 6000 Jahren dort stand und damit eines der ältesten bekannten Zentren der koreanischen Frühgeschichte ist. Archäologen fanden dort Wohngruben und Werkzeuge, die zeigen, wie Menschen damals lebten.
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