Tell Ain Saouda, Neolithische archäologische Stätte im Bekaa-Tal, Libanon.
Tell Ain Saouda ist eine archäologische Stätte in der Bekaa-Ebene auf einer Höhe von etwa 990 Metern. Das Gelände ist von großen Basaltblöcken geprägt, die aus alter vulkanischer Aktivität stammen und zwischen Feldern verstreut liegen.
Archäologe M. Billeaux identifizierte die Stätte 1957 und entdeckte frühe neolithische Artefakte in der Region. Die Fundstücke zeigen, dass Menschen hier während mehrerer prähistorischer Zeiträume tätig waren.
Ausgrabungen in Tell Ain Saouda förderten mehr als dreihundert Acheuléen-Faustkeile sowie Werkzeuge aus braunem Feuerstein und cremefarbenem Hornstein zutage.
Die Stätte liegt etwa 2 Kilometer südlich von Tell Neba'a Litani in der Nähe von zwei Quellen und des Litani-Flusses. Der Ort ist leicht zu erreichen und bietet einen offenen Zugang zum Gelände für Besucher, die die Gegend erkunden möchten.
Die Stätte war über lange Zeit hinweg ein Zentrum für die Herstellung von Werkzeugen, das Menschen vom Acheuleum bis in die Jungsteinzeit nutzten. Unter den gefundenen Objekten befanden sich über 300 Faustkeile aus braunem Feuerstein und cremefarbenem Chert, die zeigen, wie systematisch hier gearbeitet wurde.
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