Dambulla-Höhlentempel, Buddhistischer Höhlentempel im Matale-Distrikt, Sri Lanka.
Dambulla ist ein buddhistisches Höhlenkloster im Matale-Distrikt auf Sri Lanka, das in einem Granitfelsen etwa 160 m über der umliegenden Ebene liegt. Fünf Höhlen sind mit Wandmalereien und Statuen ausgestattet, wobei die Decken und Wände durchgehend mit religiösen Motiven bemalt sind.
Ein König aus Anuradhapura fand im 1. Jahrhundert vor Christus Zuflucht in diesen Höhlen und gründete später das Kloster als Dank für den Schutz. Nachfolgende Herrscher erweiterten die Anlage über Jahrhunderte und finanzierten neue Malereien und Statuen.
Der Tempelkomplex wird auch als goldener Felstempel bezeichnet, weil seine Höhlen seit Jahrhunderten mit Schenkungen von Pilgern ausgestattet werden. Heute kommen Gläubige regelmäßig hierher, um vor den Buddha-Figuren zu meditieren und Opfergaben darzubringen.
Besucher sollten Schuhe und Hüte vor dem Betreten der Höhlen ausziehen und Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt. Die Anlage liegt auf einem Hügel und erfordert einen Aufstieg über eine Treppe, der je nach Tempo etwa 15 bis 20 Minuten dauert.
In einer der Höhlen liegt eine 14 m lange liegende Buddha-Statue, die direkt aus dem Fels gehauen wurde und den Eintritt ins Nirvana darstellt. Die Decke über dieser Figur ist vollständig mit Szenen aus den Leben des Buddha bemalt.
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