Trincomalee, Hafenstadt in der Ostprovinz, Sri Lanka
Trincomalee ist eine Hafenstadt an der Ostküste Sri Lankas, die sich über eine schmale Halbinsel erstreckt und eine natürliche Tiefwasserbucht umschließt. Die Stadt verbindet ein militärisches Fort aus der Kolonialzeit, Wohnviertel entlang der Küstenlinie und einen aktiven Handelshafen mit Anliegern für Fischerboote und größere Schiffe.
Europäische Kolonialmächte kämpften ab dem 17. Jahrhundert um die Kontrolle über den Hafen, wobei Portugiesen, Niederländer und schließlich Briten nacheinander die Befestigungen besetzten. Während des Zweiten Weltkriegs diente die Bucht als wichtiger Marinestützpunkt für britische und alliierte Flotten im Indischen Ozean.
Der Koneswaram-Tempel steht auf einem Felsvorsprung über dem Meer und zieht Hindu-Pilger aus ganz Südasien an, die hier Opfergaben darbringen und rituelle Waschungen vollziehen. Die Besucher gehen durch einen modernen Torweg und können dann die wiedererrichteten Schreine und Gopuram-Türme sehen, die nach der Kolonialzeit entstanden sind.
Die Stadt erreicht man über die Eisenbahnlinie von Colombo, die mehrere Stunden durch Binnenland und Küstenabschnitte führt. Wer die Umgebung erkunden möchte, sollte Zeit für die Fahrten zu Stränden und Tempeln nördlich und südlich der Halbinsel einplanen.
Die sieben heißen Quellen von Kanniya liegen wenige Kilometer südlich und zeigen jeweils unterschiedliche Temperaturen, obwohl sie dicht beieinander in kleinen Steinbecken gefasst sind. Geologen untersuchen weiterhin, warum das Wasser in jeder Quelle eine eigene Wärme behält, während die lokale Bevölkerung den Ort für rituelle Bäder nutzt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.