Dambulla, Buddhistische Tempelanlage in der Zentralprovinz, Sri Lanka
Dambulla ist ein Höhlentempel-Komplex mit fünf natürlichen Höhlen, in denen sich über hundertfünfzig Buddha-Statuen aus verschiedenen Epochen befinden. Die Wände sind vollständig mit Gemälden bedeckt, die religiöse Geschichten erzählen und die gesamte Innenfläche nutzen.
Der Legende nach suchte ein vertriebener König im 1. Jahrhundert vor Christus Zuflucht in diesen Höhlen und wandelte sie später in einen Tempel um. Die Arbeiten an den Statuen und Gemälden erfolgten über viele Jahrhunderte hinweg und wurden bis in die Neuzeit fortgesetzt.
Die Höhlen sind für buddhistische Mönche ein lebendiger Ort des Gebets und der täglichen Praxis, wo man die Klänge von Ritualen und das Licht von Butterlampen erleben kann. Besucher spüren hier die tiefe Verehrung, die dieser Ort für Gläubige bedeutet.
Besucher sollten wissen, dass die Schuhe außerhalb der Höhlen bleiben müssen und die Kleidung die Schultern und Knie bedecken sollte. Die beste Zeit zum Besuch ist der frühe Morgen, wenn weniger Menschen anwesend sind und das Licht optimal durch die Höhleneingänge fällt.
Die Höhlen sind nicht nur Tempel, sondern auch Begräbnisstätten, was zeigt, dass dieser Ort seit fast 3000 Jahren von Menschen genutzt wird. Archäologische Funde in der Nähe belegen, dass die Region Gräber und Siedlungen aus prähistorischen Zeiten beherbergt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.