Merinidengräber, Mausoleumsruinen auf einem Hügel in Fez, Marokko
Die Mariniden-Gräber sind Ruinen zweier rechteckiger Mausoleen auf einem Hügel oberhalb von Fez mit fragmentarisch erhaltenen Stuckdekorationen und arabischen Inschriften an den Steinwänden. Die Bauwerk zeigen die Überreste einer einstigen königlichen Begräbnisstätte mit erkennbaren Details der mittelalterlichen Handwerkskunst.
Die Mausoleen entstanden im 14. Jahrhundert als Begräbnisstätten für Angehörige der Mariniden-Dynastie, die bis 1415 über Marokko herrschte. Mit dem Fall der Dynastieendete auch die Bedeutung dieser Grabanlagen.
Die Gräber zeigen typische Merkmale der Mariniden-Periode mit geometrischen Mustern und kalligrafischen Details in islamischer Tradition. Besucher können heute noch Reste dieser dekorativen Elemente auf den Steinwänden erkennen.
Der Ort ist zu Fuß von der Altstadt aus erreichbar, wobei die Route steil bergauf führt und regelmäßiges Schuhwerk benötigt. Ein Besuch während der hellen Tagesstunden ist vorzuziehen, um den Weg und die Umgebung besser zu sehen.
Von diesem Ort aus bietet sich ein vollständiger Blick über die gesamte Medina von Fez, besonders während der Gebetszeiten wenn mehrere Rufe zum Gebet über die Stadt erklingen. Das Zusammenspiel von Architektur und Klang schafft ein sensorisches Erlebnis, das man von diesem Aussichtspunkt besonders intensiv erfährt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.