Moldau, Unabhängiges Land in Osteuropa.
Moldau ist ein Staat in Osteuropa zwischen Rumänien und der Ukraine, der sich über sanft gewelltes Land mit fruchtbaren Ebenen und Flusstälern erstreckt. Das kontinentale Klima bringt kalte Winter und warme Sommer, die den landwirtschaftlichen Rhythmus und das Landschaftsbild bestimmen.
Die Region gehörte ab dem 14. Jahrhundert zum Fürstentum Moldau, wurde 1812 vom Russischen Reich eingenommen und wechselte im 20. Jahrhundert mehrfach zwischen rumänischer und sowjetischer Herrschaft. Nach dem Zerfall der Sowjetunion entstand 1991 der heutige unabhängige Staat.
Die Weinherstellung prägt den Alltag in vielen Dörfern, wo Familien noch eigene Reben pflegen und lokale Feste rund um die Ernte im Herbst abhalten. Orthodoxe Klöster dienen als geistige Mittelpunkte, in denen Gesang und Ikonen das religiöse Leben sichtbar machen.
Internationale Flüge landen am Flughafen Chișinău, von wo aus Minibusse und Trolleybusse in die Stadt fahren. Die Monate Mai bis Oktober eignen sich am besten für einen Besuch, da das Wetter dann mild ist und die Weinernte in vollem Gang steht.
Die unterirdischen Kellereien von Cricova erstrecken sich über 120 Kilometer und bilden ein weitläufiges Tunnelnetz mit Straßennamen nach Rebsorten. Staatsoberhäupter aus aller Welt lagern dort ihre persönlichen Sammlungen, darunter seltene Flaschen aus der Sowjetzeit mit hohem Wert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.