Kokosinseln, Inselgruppe in der Region Yangon, Myanmar.
Die Coco-Inseln bilden eine Gruppe von fünf Landmassen zwischen dem Great Coco Reef und dem Little Coco Reef im nordöstlichen Teil der Bucht von Bengalen. Das Archipel teilt sich in zwei Hauptteile mit drei kleineren unbewohnten Eilanden, die durch flache Gewässer voneinander getrennt sind.
Die Inseln gehörten bis 1937 zur East India Company und wurden dann in das Gebiet der Region Yangon eingegliedert. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Archipel kurzzeitig als japanischer Stützpunkt im Indischen Ozean.
Die Bevölkerung der Großen Kokosinsel umfasst Bamar und andere Minderheiten, die traditionelle Fischereipraktiken in den umliegenden Gewässern pflegen.
Ein Flughafen auf der Hauptinsel verbindet das Archipel mit dem Festland von Myanmar über eine Piste von etwa 1800 Metern Länge (5900 Fuß). Der Zugang zu den Inseln unterliegt besonderen Beschränkungen und erfordert vorab Genehmigungen der lokalen Behörden.
Die Inseln liegen etwa 414 Kilometer nördlich von Yangon und markieren eine natürliche Grenzzone zwischen der Andamanensee und dem offenen Indischen Ozean. Diese geografische Lage macht das Archipel zu einem wichtigen Bezugspunkt für die Schifffahrt in der Region.
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