Bagaya Monastery, Buddhistisches Kloster in Ava, Myanmar.
Das Bagaya-Kloster ist ein buddhistisches Kloster in Ava, einem alten Stadtteil nahe Mandalay in Myanmar, das vollständig aus Teakholz errichtet wurde. Das Gebäude ruht auf Dutzenden großer Holzpfosten und ist eines der am besten erhaltenen Holzklöster des Landes.
Das Kloster wurde ursprünglich im späten 16. Jahrhundert erbaut, bevor es 1821 durch einen Brand zerstört wurde. König Bagyidaw ließ es kurz darauf neu errichten, wobei die traditionellen Baumethoden der Region beibehalten wurden.
Im Inneren des Klosters sind vergoldete Buddha-Statuen, alte religiöse Handschriften und aufwendige Holzschnitzereien zu sehen. Die Schnitzereien zeigen Tiere, Blumen und mythologische Figuren, die von Mönchen als Lernort genutzt werden.
Ava ist von Mandalay aus mit dem Boot und anschließend mit einer lokalen Pferdekutsche zu erreichen, da die Insel keine reguläre Straßenverbindung hat. Ein Besuch am Morgen ist angenehmer, da es zu dieser Zeit weniger heiß und ruhiger ist.
Das gesamte Gebäude ist ohne einen einzigen Nagel konstruiert und hält durch ein System ineinandergreifender Holzverbindungen zusammen. Diese Technik war früher in der Region weit verbreitet, doch nur wenige Gebäude zeigen sie heute noch in diesem Ausmaß.
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