Sandamuni Pagoda, Buddhistische Pagode nahe dem Mandalay-Hügel, Myanmar
Die Sandamuni-Pagode ist ein buddhistisches Heiligtum in Mandalay, das 1774 weiße Marmorschreine in geometrischen Reihen enthält. In jedem Schrein befindet sich eine Steintafel mit eingeritzten buddhistischen Schrifttexten, die zusammen eine vollständige religiöse Dokumentation bilden.
König Mindon ließ diese Pagode 1874 errichten, um seinem Bruder, dem Kronprinz Kanaung, zu gedenken, der 1866 während eines Aufstands starb. Das Projekt war Teil des Königs' Bemühungen, spirituelle Monumente zu schaffen, die seine Familie und seinen Glauben ehrten.
Die in den Marmorschreinen aufbewahrten Texte stammen aus drei grundlegenden buddhistischen Sammlungen und sind in Stein gemeißelt. Besucher können diese heiligen Inschriften bei einem Spaziergang durch die Reihen von Schreinen entdecken und erleben, wie wichtig diese Texte für gläubige Menschen sind.
Der beste Weg, um hier anzukommen, führt vom Königspalast aus in nordöstlicher Richtung. Das Gelände ist tagsüber geöffnet, was Zeit für einen entspannten Besuch in dem großen Heiligtum bietet.
Das Gelände beherbergt eine massive Eisenstatue eines Buddha, die bereits 1802 gegossen wurde und später von einem anderen König vom nahe gelegenen Amarapura hierher transportiert wurde. Diese alte Statue ist eines der ältesten Metallkunstwerke an diesem Ort.
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