Mahamuni Buddha, Buddhistische Statue im Mahamuni-Tempel, Mandalay, Myanmar
Das Mahamuni-Buddha ist eine bronzene Statue im Mahamuni-Tempel in Mandalay, die auf einem verzierten Podest ruht und mit Blattgold überzogen ist. Das Werk sitzt in einer ruhigen Gebetshalle und ist von bunten Mosaikmustern und Wandgemälden umgeben, die den Raum erfüllen.
Der König Bodawpaya brachte die Statue 1784 nach Mandalay, nachdem er das Arakan-Königreich erobert hatte und sie in Teile zerlegte, um sie zu transportieren. Diese Reise markierte einen wichtigen Moment in der Verbindung zwischen den beiden Regionen und ihrer spirituellen Traditionen.
Der Name des Buddha stammt aus dem Pali-Wort für "großer" und "weise", was seine Bedeutung als zentrale Figur widerspiegelt. Besucher sehen täglich, wie Gläubige in stiller Andacht vor dem Bildnis beten und es mit Blüten und Kerzen verehren.
Der Tempel ist täglich zugänglich, und man erreicht ihn leicht mit Taxi oder Rikscha vom Zentrum Mandalays. Besucher sollten respektvolle Kleidung tragen und ihre Schuhe vor dem Betreten der Gebetshalle ausziehen.
Gläubige tragen seit Jahrhunderten kontinuierlich Blattgold auf das Werk auf, was eine dicke Schicht entstehen ließ, die die ursprüngliche Form verändert hat. Diese Praxis zeigt, wie die Verehrung über lange Zeit die physische Form des Heiligtums selbst transformiert hat.
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