Yaw Mingyi Monastery, Buddhistisches Kloster in Mandalay, Myanmar.
Yaw Mingyi Kloster ist eine Anlage mit Ziegelbauweise und europaischem Einfluss auf die architektonische Gestaltung. Das Gebaudekomplex zeigt aufwendige Stuckarbeiten an verschiedenen Stellen und unterscheidet sich deutlich von typischen Holzstrukturen anderer birmanischer Kloster.
Das Kloster wurde 1866 unter der Schirmherrschaft von Pho Hlaing erbaut und zeigt eine eigenstandige Entwurfsgeschichte. Wahrend des Zweiten Weltkriegs erlitt die Anlage Bombensch aden, verlor ihre Holzkonstruktionen, aber die Ziegelgrundsatze blieben erhalten.
Das Kloster dient als Lernort, wo Mönche buddhistische Schriften studieren und das theravada-buddhistische Leben bewahren. Die Gemeinschaft prägt den Alltag der Anlage und zieht auch Besucher an, die den Rhythmus des klösterlichen Lebens erleben möchten.
Der Zugang erfolgt am besten mit lokalen Verkehrsmitteln vom Zentrum Mandalays aus. Die beste Zeit zum Besuchen sind die fruhen Morgensstunden, wenn die Meditationssitzungen stattfinden und die Anlage ruhiger wirkt.
Die Gebaude wurden von einem italienischen Hotel inspiriert, was sie architektonisch ungewohnlich macht. Dieses Einflussmerkmal ist selten bei birmischen Klastern und zeigt einen faszinierenden kulturellen Austausch aus dieser Zeit.
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