Hsinbyume-Pagode, Weiße buddhistische Pagode in Mingun, Myanmar.
Die Hsinbyume Pagode zeigt sieben konzentrische Terrassen in Weiß, die sich zu einem zentralen Stupa aufsteigen und nahe dem Irrawaddy River im nordwestlichen Myanmar liegen. Die Struktur besteht aus kalkweißen Ebenen, die von unten nach oben kleiner werden und eine würfelförmige Gesamtform bilden.
König Bagyidaw ließ diese Pagode 1816 errichten, um Prinzessin Hsinbyume zu ehren, die vier Jahre zuvor bei der Geburt an derselben Stelle starb. Das Bauwerk entstand aus tiefem persönlichem Trauer und wurde zu einem wichtigen Denkmal für die Region.
Die Pagode stellt den Berg Meru dar, einen heiligen Berg der buddhistischen Mythologie, durch ihre architektonische Gestaltung und symbolische Elemente. Die sieben Ebenen und der zentrale Stupa verkörpern kosmische Konzepte, die tief in der lokalen Glaubenswelt verwurzelt sind.
Der Zugang erfolgt über eine einstündige Bootsfahrt von Mandalay nach Mingun, wobei frühe Besuche empfohlen werden, um der Mittagshitze zu entgehen. Das Dach fehlt an mehreren Stellen, also suchen Sie sich einen schattigeren Platz auf den Terrassen, um länger zu bleiben.
Jede Terrasse enthält Nischen mit Steinreliefs, die mythologische Wesen darstellen: Ogre, Naga-Schlangen und Nat-Geister aus der burmesischen Tradition. Diese Schnitzereien sind oft schwer zu erkennen, fallen aber auf, wenn man sich näher umsieht.
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