Kaunghmudaw Pagoda, Buddhistische Pagode in Sagaing, Myanmar
Die Kaunghmudaw Pagode ist eine eiförmige weiße Pagode in Sagaing mit einer Höhe von 46 Metern und einem Umfang von 274 Metern, in deren Zentrum eine große Marmor-Buddha-Statue sitzt. Zwei sich kreuzende Flure führen zur zentralen Kammer, deren Decken und Säulen mit grünen Fliesen verziert sind, während 802 steinerne Laternen mit Geschichten aus Buddhas Leben beschriftet sind.
König Thalun initiierte 1636 den Bau dieser Pagode, um die Gründung von Inwaa als Regionalhauptstadt der Toungoo-Dynastie zu ehren. Das Bauwerk entstand in einer Zeit, als Sagaing zu einem wichtigen religiösen Zentrum in der Region wurde.
Die 120 Nats und Devas rund um die Basis repräsentieren Schutzfiguren aus der lokalen Glaubensvorstellung, die mit dem Buddhismus verbunden sind. Besucher können diese Statuen umrunden und erkennen, wie lokale religiöse Praktiken in dieser heiligen Stätte lebendig bleiben.
Der Ort ist leicht zu Fuss erreichbar und erlaubt Besuchern, die Struktur aus verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden, während die grünen Fliesendekorationen aus der Nähe betrachtet werden können. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege rund um das Bauwerk gepflastert sind und es viele Ecken zu entdecken gibt.
Das Bauwerk weicht vom traditionellen Stil anderer Pagoden in Myanmar ab und folgt stattdessen dem eiförmigen Kuppeldesign von Sri Lankas Ruwanwelisaya Pagode. Diese ungewöhnliche architektonische Wahl macht sie zu einer seltenen Interpretation des Pagoden-Stils in der Region.
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