Kaunghmudaw Pagoda, Buddhistische Pagode in Sagaing, Myanmar
Die Kaunghmudaw-Pagode ist eine weiß gestrichene Pagode in Sagaing, Myanmar, mit einer kuppelförmigen, ei-ähnlichen Silhouette, die auf einem breiten kreisrunden Sockel ruht. Zwei Korridore führen ins Innere zu einem zentralen Raum, dessen Decken und Säulen mit grünen Keramikfliesen verziert sind.
König Thalun ließ die Pagode 1636 als religiöses Denkmal für die Gründung von Inwaa als Hauptstadt unter der Toungoo-Dynastie errichten. Mit dem Aufstieg Sagaings als religiöses Zentrum gewann das Bauwerk weiter an Bedeutung und zieht bis heute Gläubige aus der gesamten Region an.
Die 812 kleinen Steinsäulen, die das Bauwerk umgeben, tragen Inschriften mit Geschichten aus dem Leben des Buddha und dienen gleichzeitig als Öllampenhalter. Bei Festen werden diese Lampen entzündet, und das gesamte Bauwerk erstrahlt im Schein von Hunderten kleiner Flammen.
Das Gelände lässt sich gut zu Fuß erkunden, und festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die befestigten Wege rund um den Bau lang sind. Ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag ist angenehmer, da die direkte Sonne auf dem weißen Sockel sehr intensiv sein kann.
Die Form der Pagode wurde bewusst nach dem Vorbild der Ruwanwelisaya-Pagode in Sri Lanka gestaltet, was für ein Bauwerk dieser Region ungewöhnlich ist. Diese bewusste Übernahme eines ausländischen Modells macht sie zu einem seltenen Beispiel für religiösen Austausch zwischen Myanmar und Sri Lanka.
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