Mahamuni Buddha Temple, Buddhistischer Tempel in Mandalay, Myanmar
Der Mahamuni Buddha Temple ist ein buddhistischer Tempel in Mandalay, Myanmar, der eine der verehrtesten Statuen des Landes beherbergt. Das bronzene Buddha-Bild sitzt auf einem hohen Sockel in einem von Säulen umgebenen Hauptraum, dessen goldene Oberflächen das flackernde Licht von Öllampen und Kerzen reflektieren.
König Bodawpaya ließ den Tempel Ende des achtzehnten Jahrhunderts errichten, um das Mahamuni-Bildnis aus dem Arakan-Königreich unterzubringen. Das bronzene Bild selbst soll Jahrhunderte älter sein und aus einer Region stammen, die heute zu Myanmar gehört.
Männliche Gläubige dürfen die Statue berühren und Blattgold auflegen, während Frauen in einem abgetrennten Bereich beten. Die tägliche Morgenprozession der Mönche um fünf Uhr früh zieht Hunderte von Einheimischen an, die knien und Kerzen anzünden.
Der Tempel öffnet am frühen Morgen und schließt am Abend, sodass Besucher den Andachtszeiten folgen können. Taxis und Rikschas fahren vom Stadtzentrum direkt zum Eingang und auf dem Gelände gibt es überdachte Wege für heiße Tage.
Die Statue trägt heute eine dicke Schicht aus Blattgold, die ihre ursprünglichen Gesichtszüge verwischt hat. In einer Nebenhalle stehen bronzene Khmer-Figuren, die ebenfalls aus Arakan stammen und Gläubige reiben sie zur Schmerzlinderung.
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