Punjab, Provinz im östlichen Pakistan
Punjab ist eine Verwaltungsprovinz im Osten Pakistans, die sich über flache Ebenen zwischen fünf Flüssen erstreckt. Die Landschaft wird von landwirtschaftlichen Flächen dominiert, auf denen Weizen, Reis und Baumwolle wachsen, und dazwischen liegen Dörfer mit Lehmhäusern und größere Städte.
Die heutige Provinz entstand 1947 nach der Teilung Britisch-Indiens, als religiöse Unterschiede die Region in einen pakistanischen und einen indischen Teil trennten. Jahrhunderte zuvor war dieses Gebiet Teil mehrerer Reiche und erlebte buddhistische, hinduistische und später islamische Herrschaft.
In den Dörfern und Städten hört man überall Punjabi-Musik und sieht bunte Kleidung, besonders bei Hochzeiten und religiösen Festen. Frauen tragen oft Shalwar Kameez und Männer tragen Turbane, was die lokale Identität im täglichen Leben sichtbar macht.
Lahore ist das wirtschaftliche und kulturelle Herz der Region und dient als Ausgangspunkt für die meisten Besucher. In ländlichen Gebieten sind die Straßen oft einfacher und die Infrastruktur weniger entwickelt als in größeren Städten.
Viele Sufi-Schreine ziehen Tausende von Gläubigen an, die Qawwali-Musik hören und an traditionellen Ritualen teilnehmen. In der Nähe der Stadt Taxila findet man alte buddhistische Ruinen, die eine ganz andere religiöse Vergangenheit dieser Gegend zeigen.
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