Woiwodschaft Lebus, Verwaltungsregion im westlichen Polen
Die Woiwodschaft Lebus erstreckt sich über den westlichen Teil Polens zwischen den Flüssen Oder und Warthe und umfasst Wälder, Seen sowie landwirtschaftliche Flächen. Die Landschaft wechselt zwischen dichten Kiefernwäldern im Norden und offenen Feldern im Süden, wobei zahlreiche Flussläufe und Seen das Gelände prägen.
Das Gebiet wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch das Potsdamer Abkommen polnisch und erfuhr 1999 eine Neuordnung als eigenständige Woiwodschaft. Diese Umgestaltung bündelte mehrere kleinere Verwaltungseinheiten und schuf die heutige Struktur.
Die Gegend kennt zwei Verwaltungszentren: Gorzów Wielkopolski führt die staatlichen Behörden, während das Regionalparlament in Zielona Góra tagt. Diese Teilung entstand aus historischen Kompromissen und bleibt bis heute ein besonderes Merkmal der lokalen Organisation.
Die Woiwodschaft gliedert sich in vierzehn Landkreise, die über das gesamte Territorium verteilt sind und lokale Verwaltungsfunktionen übernehmen. Mehrere Grenzübergänge entlang der Oder verbinden das Gebiet direkt mit Deutschland.
Zielona Góra pflegt eine Weinbautradition, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, und gilt als wichtigste Weinregion Polens. In der Stadt wachsen Reben auf Hanglagen, die man zwischen Wohnhäusern und Gärten entdecken kann.
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