Rio Miño, Natürlicher Grenzfluss zwischen Galicien, Spanien und Nordportugal
Der Minho ist ein Grenzfluss zwischen Galizien und Nordportugal, der von den Bergen der Serra de Gerês bis zur Atlantikküste fließt. Der Flusslauf durchfließt enge Täler mit alten Steinbrücken, die Städte an beiden Ufern verbinden.
Der Fluss diente den Römern als Transportroute und war über Jahrhunderte hinweg eine natürliche Grenze zwischen Regionen. Im Mittelalter errichteten Klöster Fähren und Übergänge, von denen einige noch heute erhalten sind.
Das Minho-Tal ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Weinanbaugebiet, in dem Traubensorten für Albariño- und Loureiro-Weine angebaut werden, die an den Ufern beider Länder auf terrassierten Hängen wachsen. Besucher können noch immer die alten Steinpressen sehen, die traditionell bei der Weinherstellung verwendet wurden, besonders auf der portugiesischen Seite.
Der untere Abschnitt nahe der Mündung ist teilweise schiffbar und wird von Bootsfahrern genutzt. Wanderwege verlaufen entlang beider Ufer und bieten Zugang zu Wanderungen auf beiden Seiten des Flusses.
In den oberen Abschnitten des Flussgebietes münden klare Nebenflüsse ein, und Otter können manchmal in diesen Lebensräumen beobachtet werden. Die Uferzonen beherbergen Vogelpopulationen, die das Jahr über in der Gegend sind oder durchziehen.
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