Nubia-See, Im Sudan gelegener Teil des Assuan-Stausees
Lake Nubia ist ein großes Stausee an der Grenze zwischen Sudan und Ägypten, das durch den Bau des Assuan-Hochdamms entstanden ist. Das ruhige Wasser erstreckt sich über weite Flächen einer überwiegend wüstenartigen Landschaft mit spärlicher Vegetation und Felsformationen.
Das Stausee entstand in der Mitte des 20. Jahrhunderts, als der Assuan-Hochdamm fertiggestellt wurde und den Fluss Nile in ein großes Wasserreservoir umwandelte. Diese Damm-Konstruktion führte zur Überflutung von Siedlungen und antiken Stätten, die nun unter den Wassern liegen.
Der See ist benannt nach der historischen Region Nubien und spiegelt die enge Verbindung der lokalen Bevölkerung zum Nil wider. Die Menschen hier leben nach dem natürlichen Rhythmus des Wassers, mit Fischerei und Landwirtschaft als Hauptbeschäftigungen, die seit Generationen Teil ihres täglichen Lebens sind.
Der See ist am besten zu Fuß entlang der Ufer zu erkunden, wo man Fischerdörfer und einfache Landschaften beobachten kann. Besucher sollten auf die heißen Tagestemperaturen vorbereitet sein und die kühleren Morgen- und Abendstunden zum Erkunden nutzen.
Unter dem Wasser liegen versunken Ruinen alter Tempel und Siedlungen, die bei niedrigem Wasserstand teilweise sichtbar werden und Zeugnis für die lange Geschichte der Zivilisationen am Nil ablegen. Diese archäologischen Überreste erzählen Geschichten von antiken Kulturen, die einst in dieser Region blühten.
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