Norrbottens län, Verwaltungsregion in Nordschweden
Norrbotten ist eine Grafschaft im Norden Schwedens mit Bergen, Wäldern und Küstengebieten, die sich über ein riesiges Gebiet erstrecken. Die Region kombiniert verschiedene Landschaftstypen mit einer Vielzahl von Dörfern und Städten, wobei Luleå das wichtigste städtische Zentrum ist.
Die Grafschaft wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet und vereinte die historische Provinz Norrbotten mit großen Teilen Lapplands in einer administrativen Einheit. Diese Verschmelzung von Regionen schuf die Grundlagen für die heutige geografische und politische Struktur.
Die Region ist seit Jahrhunderten Heimat der Sámi, die traditionell Rentiere züchten und ihre Lebensweise an die nördlichen Landschaften angepasst haben. Besucher können diese Gemeinschaften und ihre Praktiken kennenlernen, die bis heute das Leben in weiten Teilen der Gegend prägen.
Der beste Zugang erfolgt durch Luleå, die Hauptstadt mit einem Flughafen und regelmäßigen Verbindungen in andere Teile Schwedens und ins Ausland. Besucher sollten sich auf lange Tage und lange Nächte einstellen, da die Tageslichtstunden je nach Jahreszeit stark variieren.
Die Region beherbergt Kebnekaise, den höchsten Berg Schwedens, sowie Hornavan, einen der deepsten Seen des Landes, die beide unterschiedliche Seiten der nordischen Natur zeigen. Diese extremen geografischen Punkte locken Wanderer und Naturliebhaber aus verschiedenen Gründen an.
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