Afar-Dreieck, Geologische Depression an der Grenze zwischen Äthiopien und Somalia
Das Afar-Dreieck ist eine geologische Senke an der Grenze zwischen Äthiopien und Somalia, wo drei tektonische Platten aufeinandertreffen und eine weitläufige Landschaft mit vulkanischen Bergen und ausgedehnten Salzflächen geschaffen haben. Die Tiefebene liegt teillich unterhalb des Meeresspiegels und erstreckt sich durch eine der trockensten Regionen der Erde.
Die Senke begann vor etwa 29 Millionen Jahren zu entstehen, als sich die afrikanische Platte zu spalten begann und tektonische Kräfte das Land nach unten drückten. Seither setzen vulkanische Aktivität und Erosion die Umformung der Landschaft fort.
Die Bewohner ziehen mit ihren Herden durch das Gebiet und leben in traditionellen Zelten, die schnell auf- und abgebaut werden können. Wasserstellen bestimmen die Routen, und viele Familien folgen seit Generationen denselben Wegen durch die Region.
Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über hoch, und Schatten ist selten zu finden, daher ist ausreichend Wasser unverzichtbar. Die beste Reisezeit liegt in den kühleren Monaten, wenn die Hitze etwas nachlässt und das Gelände einfacher zu durchqueren ist.
Forscher fanden in der Nähe des Awash-Flusses fossile Überreste von Ardipithecus ramidus, einem Vorfahren des Menschen, der vor 4,4 Millionen Jahren lebte. Diese Entdeckung half zu verstehen, wie frühe Hominiden in einer sich verändernden Umwelt gingen und lebten.
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