Hadschin, Dorf in Syrien
Hajin ist ein Dorf im Osten Syriens, im Gouvernement Deir ez-Zor, am Westufer des Euphrats gelegen. Die einfachen Häuser aus Lehmziegeln und Kacheldächern stehen entlang enger Gassen, unterbrochen von neueren Bauten und sichtbaren Spuren von Wiederaufbau.
Im Jahr 2014 übernahm der Islamische Staat die Kontrolle über Hajin und machte es ab 2017 zu seinem wichtigsten Stützpunkt in der Region. Im Dezember 2018 befreiten die Syrischen Demokratischen Kräfte mit Unterstützung der internationalen Koalition das Dorf.
Hajin ist eng mit der al-Shaitat-Gemeinschaft verbunden, deren Stammesstrukturen das Zusammenleben im Dorf bis heute prägen. Die Moscheen sind die zentralen Treffpunkte für Gebet und Begegnung im Alltag.
Die engen Gassen des Dorfes lassen sich am besten zu Fuß erkunden, da sie für Fahrzeuge kaum geeignet sind. Besucher sollten örtliche Gepflogenheiten beachten und sich auf ein sehr begrenztes Angebot an Läden und Dienstleistungen einstellen.
Hajin liegt an einer alten Handelsroute durch Mesopotamien, die Händler und Reisende seit Jahrhunderten entlang des Euphrats geführt hat. Diese Lage hat im Laufe der Zeit Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsregionen angezogen und die Zusammensetzung der Dorfbevölkerung geprägt.
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