Zentralanatolien, Verwaltungsgebiet in der Türkei.
Die Zentralanatolische Region ist eine Verwaltungseinheit im Landesinneren der Türkei, die sich über hochgelegene Plateaus erstreckt und von Bergketten umgeben ist. Die Landschaft besteht aus weiten Ebenen mit saisonalen Graslandschaften, die sich in den Sommermonaten braun färben und im Frühling grün werden.
Die Gegend entwickelte sich während der Jungsteinzeit zu einem wichtigen Zentrum für Ackerbau und Viehzucht. Assyrische Händler gründeten später Handelskolonien, die den Austausch zwischen Mesopotamien und den lokalen Siedlungen ermöglichten.
Die Provinzen bewahren traditionelle Methoden des Weizenanbaus, die über Generationen weitergegeben wurden und vierzig Prozent der türkischen Gesamtproduktion liefern. Lokale Gemeinschaften organisieren während der Erntezeit Feste, bei denen handgewebte Teppiche und Keramik aus den umliegenden Dörfern präsentiert werden.
Besucher sollten zwischen Frühjahr und Frühsommer anreisen, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Vegetation ihre intensivste Farbe zeigt. Die Höhenlage sorgt für kühle Nächte, auch wenn tagsüber die Sonne kräftig scheint.
Viele Städte besitzen unterirdische Anlagen, die mehrere Stockwerke tief in den Fels gegraben wurden und früher als Schutzräume dienten. Einige dieser Strukturen enthalten Lüftungsschächte und Räume, die noch heute zugänglich sind.
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