Schwarzmeerregion, Verwaltungsregion in der Nordtürkei.
Die Schwarzmeerregion ist ein Verwaltungsgebiet im Norden der Türkei, das sich entlang der Küste erstreckt und von bewaldeten Bergen im Hinterland geprägt wird. Die Landschaft besteht aus steilen Hängen, die bis ans Wasser reichen, kleinen Häfen und Siedlungen, die sich an die Topografie anpassen, sowie Teeplantagen und Haselnusshainen, die sich über die Hügel ziehen.
Die Gebirgskette im Hinterland trennte die Küstensiedlungen über Jahrhunderte vom Rest Anatoliens und förderte eigenständige Gemeinschaften. Griechische, georgische und andere Einflüsse prägten die Kultur, bevor die Region im osmanischen Reich endgültig ins türkische Staatsgebiet eingegliedert wurde.
Die Bewohner sprechen hier Dialekte des Türkischen und auch lokale Sprachen wie Lasisch, die man in den Dörfern entlang der Küste noch hören kann. In den Märkten verkaufen Händler frischen Fisch, Honig und Gebäck mit Haselnüssen, während Frauen oft bunte Kopftücher tragen, die zur Tradition der Gegend gehören.
Die Küstenstraße verbindet die Städte und Dörfer, bleibt aber wegen der Berge kurvenreich und manchmal langsam zu befahren. Das Klima ist das ganze Jahr über feucht, daher empfiehlt sich wetterfeste Kleidung, besonders im Frühjahr und Herbst, wenn Regen häufig ist.
Aus dieser Gegend stammt das gesamte türkische Teeangebot, das in den stufenförmig angelegten Feldern zwischen den Bergen geerntet wird. Die Haselnussernte versorgt Konditoreien und Fabriken auf der ganzen Welt, wobei die Bäume hier in einem Klima gedeihen, das sonst kaum irgendwo passt.
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