Goldenes Horn, Naturhafen in Istanbul, Türkei.
Das Goldene Horn ist eine Meeresbucht, die etwa 7,5 Kilometer vom Bosporus ins Landesinnere reicht und an der Mündung bis zu 35 Meter tief wird. Die Ufer verlaufen parallel und bilden einen langen, geschützten Wasserweg, der von Hügeln auf beiden Seiten flankiert wird.
Beim Angriff 1453 ließ Sultan Mehmed II. Schiffe über Land auf gefetteten Stämmen ziehen, um die Verteidigungskette am Eingang zu umgehen. Danach baute die Stadt Werften und Handelshäfen entlang der Bucht, die das Osmanische Reich über Jahrhunderte versorgten.
Der Name leitet sich vom goldenen Glanz ab, den das Wasser bei Sonnenuntergang erhält, wenn sich das Licht in der Bucht bricht. Entlang der Ufer sieht man Fischer, die mit Angelruten arbeiten, und Fähren, die Bewohner zwischen den verschiedenen Vierteln transportieren.
Brücken wie die Galata-Brücke, die Atatürk-Brücke und die Haliç-Brücke verbinden die Ufer und erlauben es, die Bucht zu Fuß oder mit dem Auto zu überqueren. Fähren fahren regelmäßig zwischen den Anlegestellen und bieten eine einfache Möglichkeit, zwischen den Stadtteilen zu wechseln.
Leonardo da Vinci entwarf 1502 eine Brücke für die Bucht, doch sie wurde nie gebaut. Das Design inspirierte jedoch eine Fußgängerbrücke, die 2001 in Norwegen errichtet wurde.
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