Iğdır, Provinz in Ostanatolien, Türkei
Iğdır ist eine Provinz in Ostanatolien, die sich an den Grenzen zu Armenien, Aserbaidschan und dem Iran erstreckt. Das Gebiet zeichnet sich durch landwirtschaftliche Flächen und den Berg Ararat aus, der die Landschaft prägt.
Das Gebiet war über Jahrhunderte umstritten und wechselte zwischen persischen, russischen und ottomanischen Herrschaften, bis es 1992 als eigenständige Provinz von Ağrı abgetrennt wurde. Diese Trennung markierte einen modernen Wendepunkt in der administrativen Neuordnung der Region.
Diese Provinz wird durch die Mischung türkischer, kurdischer und aserbaidschanischer Traditionen geprägt, die man in Gerichten, Musik und im Alltag der Menschen findet. Die lokale Bevölkerung praktiziert seit Generationen handwerkliche Fähigkeiten und bewahrt alte Bräuche, die das tägliche Leben bestimmen.
Die Region wird von Landwirtschaft geprägt, insbesondere mit Weizen- und Baumwollanbau, während das mildere Klima im Vergleich zu anderen Teilen Ostanatoliens günstige Bedingungen schafft. Besucher sollten die beste Reisezeit wählen, um die landwirtschaftlichen Aktivitäten und die natürliche Umgebung voll zu erleben.
Das Aras-Vogelforschungszentrum dokumentiert an der Aras-Fluss verschiedene Vogelarten während ihrer natürlichen Wanderungen und trägt zu ornithologischen Studien bei. Dieses Zentrum macht die Region zu einem wichtigen Ort für die Vogelbeobachtung entlang des Migrationsverlaufs.
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