Von Terrassengärten bis zu alten Industriegebäuden, die heute als Kulturorte genutzt werden, zeigt Prag verborgene Ecken, die das Verständnis der Stadt vertiefen.
Prag ist bekannt für seine alten Gebäude, aber außerhalb der üblichen Touristenpfade gibt es viele Orte, die weniger besucht werden und einen tieferen Einblick in die Geschichte und das heutige Leben der Stadt bieten. Diese Auswahl führt Sie zu Vierteln, Gärten und Gebäuden, die oft übersehen werden, und zeigt, wie vielschichtig Prag ist und wie aktiv seine Kulturszene ist.
Zu diesen Orten gehören die Festung Vyšehrad mit ihrem alten Friedhof, der barocke Garten Vrtba in Malá Strana und das Kloster Strahov mit seiner großen Bibliothek. Der Kampa-Park auf der gleichnamigen Insel lädt zu ruhigen Spaziergängen entlang des Čertovka-Kanals ein, während das Speculum Alchemiae unterirdische Labore aus der Renaissance zeigt. Das Schloss Troja im Norden der Stadt hat barockartige Architektur und Terrassengärten, und das Kloster Sankt Agnes beherbergt Sammlungen mittelalterlicher Kunst.
Weitere Stationen sind der Wallenstein-Garten mit seinen Renaissance-Bögen, das Biergarten in Letná mit Blick über die Dächer und das alte Industriegelände MeetFactory in Smíchov, heute ein Kulturzentrum. Die Nationale Technische Bibliothek in Dejvice und die rotierende Kafka-Skulptur auf der Národní třída sind Zeichen der modernen Prager Stadt. Vom Fort Invalidovna in Karlín bis zur königlichen Jagdreserve in Bubeneč zeigt diese Sammlung verschiedene Seiten der tschechischen Hauptstadt.
Von Terrassengärten bis zu alten Industriegebäuden, die heute als Kulturorte genutzt werden, zeigt Prag verborgene Ecken, die das Verständnis der Stadt vertiefen.
Prag ist bekannt für seine alten Gebäude, aber außerhalb der üblichen Touristenpfade gibt es viele Orte, die weniger besucht werden und einen tieferen Einblick in die Geschichte und das heutige Leben der Stadt bieten. Diese Auswahl führt Sie zu Vierteln, Gärten und Gebäuden, die oft übersehen werden, und zeigt, wie vielschichtig Prag ist und wie aktiv seine Kulturszene ist.
Zu diesen Orten gehören die Festung Vyšehrad mit ihrem alten Friedhof, der barocke Garten Vrtba in Malá Strana und das Kloster Strahov mit seiner großen Bibliothek. Der Kampa-Park auf der gleichnamigen Insel lädt zu ruhigen Spaziergängen entlang des Čertovka-Kanals ein, während das Speculum Alchemiae unterirdische Labore aus der Renaissance zeigt. Das Schloss Troja im Norden der Stadt hat barockartige Architektur und Terrassengärten, und das Kloster Sankt Agnes beherbergt Sammlungen mittelalterlicher Kunst.
Weitere Stationen sind der Wallenstein-Garten mit seinen Renaissance-Bögen, das Biergarten in Letná mit Blick über die Dächer und das alte Industriegelände MeetFactory in Smíchov, heute ein Kulturzentrum. Die Nationale Technische Bibliothek in Dejvice und die rotierende Kafka-Skulptur auf der Národní třída sind Zeichen der modernen Prager Stadt. Vom Fort Invalidovna in Karlín bis zur königlichen Jagdreserve in Bubeneč zeigt diese Sammlung verschiedene Seiten der tschechischen Hauptstadt.
In diesem Artikel
36 Orte zu entdecken — Verpassen Sie nicht den letzten!
Diese auf einem Hügel über der Moldau errichtete Festung aus dem 10. Jahrhundert beherbergt eine Basilika, einen Friedhof und Befestigungsmauern. Sie bietet Besuchern die Möglichkeit, einen ruhigeren Teil Prags zu erkunden, fernab der stark frequentierten Touristenrouten im Stadtzentrum. Der Komplex zeugt von der frühen böhmischen Geschichte und beherbergt die letzte Ruhestätte bedeutender tschechischer Persönlichkeiten in Kunst und Kultur. Von den Mauern aus können Sie über die Stadt und den Fluss blicken.
Dieser Barockgarten erstreckt sich über mehrere Terrassen mit Steinskulpturen, Säulen und Vasen, die den Hang hinaufführen. Die geometrisch angelegten Ebenen bieten verschiedene Perspektiven auf die Prager Dächer und Türme. Die Architektur stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und zeigt die charakteristischen Elemente barocker Gartengestaltung mit formalen Beeten und mythologischen Figuren.
Dieses im 12. Jahrhundert gegründete Kloster befindet sich auf einem Hügel westlich des Zentrums von Prag und beherbergt zwei barocke Bibliotheksräume mit etwa 200.000 Bänden. Der theologische Saal stammt aus den 1670er Jahren, während der philosophische Saal in den 1790er Jahren fertiggestellt wurde und Deckengemälde zeigt, die menschliches Wissen darstellen. Besucher sehen die Bibliotheken durch Glastüren, um die historischen Sammlungen zu schützen, und das Klostergelände bietet Ausblicke auf die Stadt bis hin zum Prager Schloss.
Diese historische Mauer entwickelte sich nach 1980 zu einem Symbol der Freiheit und zeigt Friedensbotschaften sowie Graffiti, die von John Lennons Texten und pazifistischen Idealen inspiriert wurden. Das Wandgemälde verändert sich ständig, da Besucher neue Botschaften hinzufügen, und bildet einen markanten Kontrast zur kommunistischen Vergangenheit der Stadt, als solche Ausdrucksformen verboten waren.
Dieser Park zwischen Moldau und Čertovka bietet moderne Skulpturen im Freien und schattige Wege, die eine ruhige Alternative zu den belebten Touristenrouten im historischen Zentrum von Prag darstellen. Die Grünfläche verbindet natürliche Erholung mit zeitgenössischer Kunst und schafft einen Ort zum Verweilen abseits der Menschenmengen auf der Karlsbrücke.
Dieses unterirdische Labor aus dem 16. Jahrhundert bewahrt Originalausrüstung, mit der Alchemisten unter dem Schutz Kaiser Rudolfs II. ihre Experimente durchführten. Die unterirdischen Räume wurden 2002 zufällig entdeckt und bieten einen authentischen Einblick in die Arbeitsbedingungen der Hofgelehrten, die chemische Substanzen analysierten und nach dem Stein der Weisen suchten. Das Speculum Alchemiae zeigt erhaltene Destillierapparate, Öfen und Werkzeuge in ihrer ursprünglichen Umgebung nahe der Altstadt.
Dieser historische Friedhof aus dem Jahr 1869 versammelt die Gräber bedeutender tschechischer Komponisten, Schriftsteller, Künstler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in einer Anlage, die als nationales Pantheon der tschechischen Kultur gilt. Die Grabstätten reichen von schlichten Steinen bis zu kunstvollen Monumenten, darunter die Gräber von Antonín Dvořák, Bedřich Smetana und Alfons Mucha. Der Friedhof erstreckt sich über mehrere Hektar am südlichen Rand der Vyšehrad-Festung und bietet Besuchern einen Einblick in die kulturelle Geschichte Tschechiens.
Dieses Barockschloss aus dem 17. Jahrhundert steht am nördlichen Stadtrand und präsentiert großformatige Deckenfresken, die habsburgische Siege und mythologische Szenen darstellen. Die symmetrisch angelegten Gärten mit ihren Terrassenstufen, Skulpturen und restaurierten Weinbergen erstrecken sich über mehrere Hektar und bieten einen Kontrast zur städtischen Dichte des Zentrums. Das Schloss beherbergt heute einen Teil der Nationalgalerie, die sich auf Malerei des 19. Jahrhunderts konzentriert, und bleibt ein funktionierendes Beispiel barocker Gartenarchitektur außerhalb der üblichen Touristenrouten.
Dieser barocke Garten aus dem 17. Jahrhundert im Komplex des Wallenstein-Palasts zeigt Bronzeskulpturen, Springbrunnen und einen Karpfenteich. Der Garten erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1,7 Hektar und bietet einen ruhigen Zufluchtsort abseits der belebten Haupttouristenrouten, mit Laubengängen, Pfauen und einer Sala terrena im italienischen Stil.
Dieser Biergarten im Letná-Park bietet Platz für 800 Gäste und liegt oberhalb der Moldau mit freiem Blick über die Altstadt. Die Anlage serviert tschechisches Bier vom Fass und Gerichte aus der böhmischen Küche, darunter gegrilltes Fleisch und traditionelle Beilagen. Der Betrieb öffnet von Frühjahr bis Herbst und zieht sowohl Einheimische als auch Reisende an, die abseits der überlaufenen Altstadtgassen eine Pause einlegen möchten. Die Tische stehen unter Bäumen und auf offenen Flächen, was bei warmen Temperaturen Schatten bietet. Der Zugang erfolgt über Wege durch den Park, der sich auf einem Plateau über dem Flussufer erstreckt.
Dieses ehemalige Kloster aus dem 13. Jahrhundert beherbergt heute eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher religiöser Kunst der Nationalgalerie. Das Agnes-Kloster wurde 1231 gegründet und gilt als eines der ersten gotischen Gebäude in Böhmen. Die Ausstellung umfasst böhmische und mitteleuropäische Malerei und Skulpturen vom 13. bis zum 16. Jahrhundert, darunter Werke der Böhmischen Schule und spätgotische Altäre. Die restaurierten Klostergebäude mit ihren Kreuzgängen und Kapellen vermitteln einen Eindruck des klösterlichen Lebens im Mittelalter.
Dieses benediktinische Kloster aus dem 14. Jahrhundert im Prager Viertel Neustadt wurde unter Kaiser Karl IV. gegründet und bewahrt bedeutende Wandmalereien aus der karolinischen Periode. Die gotische Kirchenstruktur wurde nach den Bombardierungen von 1945 wiederaufgebaut, wobei die ursprünglichen mittelalterlichen Fresken im Kreuzgang erhalten blieben. Das Emmauskloster diente jahrhundertelang als wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum und beherbergt heute eine aktive Benediktinergemeinschaft sowie einen Zufluchtsort für slawische liturgische Traditionen.
Diese ehemalige Kaserne aus dem 19. Jahrhundert wurde in ein lebendiges Kulturzentrum umgewandelt und beherbergt heute Kunstgalerien, ein Café, ein Kino und verschiedene Räume für Kulturprogramme. Das Gebäude liegt im Stadtteil Karlín und bietet einen Einblick in Prags industrielles Erbe, während es gleichzeitig als Treffpunkt für zeitgenössische Kunst und kulturelle Veranstaltungen dient.
Dieses Museum hat seinen Sitz in einer ehemaligen Mühle am Ufer der Moldau und zeigt eine Sammlung tschechischer und europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Musée Kampa gehört zu den weniger bekannten Kultureinrichtungen Prags und bietet Einblick in die moderne Kunstgeschichte der Region. Die Ausstellungsräume umfassen Werke von František Kupka und anderen bedeutenden Künstlern, die das künstlerische Schaffen Mitteleuropas geprägt haben.
Dieser Hügel, der auf 318 Meter ansteigt, bietet einen ruhigen Ort fern vom belebten Zentrum Prags. Die Hänge beherbergen einen großen Park mit Rosenbeeten und Obstgärten, sowie einen 60 Meter hohen Aussichtsturm mit Blick auf die ganze Stadt. Wanderwege durchziehen das Gelände und verbinden verschiedene Gartenteile mit historischen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert.
Diese gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert beherrscht die Prager Altstadt mit ihren zwei 80 Meter hohen Türmen, die den Altstädter Ring dominieren. Das Innere birgt den Grabstein des Astronomen Tycho Brahe und einen barocken Hochaltar. Der ursprüngliche Bau diente der deutschen Kaufmannssiedlung, bevor das Gotteshaus zum wichtigsten Zentrum der Hussitenbewegung wurde.
Dieser 50 Hektar große Friedhof erstreckt sich über mehrere Blöcke und beherbergt Grabstätten vom 18. Jahrhundert bis heute, darunter die letzte Ruhestätte von Franz Kafka. Die weitläufige Anlage zeigt verschiedene Baustile in ihren Grabdenkmälern und Mausoleen, von neogotischen Kapellen bis zu modernistischen Grabsteinen. Besucher finden hier die Gräber bedeutender tschechischer Persönlichkeiten aus Kunst, Politik und Wissenschaft sowie mehrere Militärgräber aus verschiedenen Epochen.
Diese moderne Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert steht im Wohnviertel Vršovice und zeigt einen geometrischen Baustil mit dreieckigem Glockenturm und farbigen Glasfenstern. Der Architekt Josef Gočár entwarf das Gebäude im kubistisch-expressionistischen Stil, der in Prag selten zu finden ist. Die Innenräume verbinden klare Linien mit liturgischen Funktionen und bieten ein Beispiel für die architektonische Erneuerung nach dem Ersten Weltkrieg.
Dieses Kunstzentrum in einer ehemaligen Fabrik zeigt internationale Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und veranstaltet regelmäßig Konzerte, Theateraufführungen sowie Künstlerworkshops. Die MeetFactory wurde als alternatives Kulturprojekt gegründet und bietet einen Raum für experimentelle Arbeiten aus Malerei, Bildhauerei, Performance und Musik. Die Räumlichkeiten umfassen mehrere Galerieräume, ein Theater, einen Musikclub und Künstlerateliers, in denen Kreative aus verschiedenen Ländern arbeiten. Das Zentrum liegt im Stadtteil Smíchov und hat sich als wichtiger Ort für die zeitgenössische Kunstszene der Stadt etabliert.
Diese Kopfsteingasse zwischen bunten Häusern aus dem 16. Jahrhundert gehört zu den ruhigsten Ecken im Burgviertel. Die niedrigen Fassaden und kleinen Fenster erinnern an eine Zeit, als hier Handwerker und Burgdiener wohnten. Heute säumen Galerien und Ateliers die schmale Straße, die sich vom Trubel der Hauptrouten fernhält.
Dieser schmale Kanal zwischen der Kampa-Insel und dem Stadtteil Malá Strana versorgte im Mittelalter Wassermühlen mit Energie und bietet heute einen ruhigen Kontrast zu den belebten Touristenrouten im historischen Zentrum von Prag.
Diese barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert liegt im Herzen der Altstadt und zeugt von Prags religiöser Vergangenheit abseits der bekannten Routen. Die Deckenmalereien und Skulpturen im Inneren dokumentieren die künstlerische Tradition der Barockzeit, während der Hauptaltar mit seinen dekorativen Elementen die liturgische Bedeutung des Gebäudes unterstreicht. Das Gotteshaus bietet Besuchern die Möglichkeit, die sakrale Architektur der Stadt in ruhigerer Umgebung zu erkunden.
Dieses historische Gebäude in Výtoň dokumentiert die jahrhundertelange Tradition des Holztransports auf der Moldau. Die Ausstellung zeigt Werkzeuge und Ausrüstung der Flößer, die einst Holzstämme aus den böhmischen Wäldern zur Hauptstadt beförderten. Das Zollhaus erinnert an die wirtschaftliche Bedeutung der Schifffahrt für Prag und bietet Einblicke in den Arbeitsalltag der Flussschiffer. Die Sammlung umfasst nautische Instrumente, historische Fotografien und Modelle der verwendeten Flöße.
Dieses gotische Gebäude aus dem 14. Jahrhundert steht an der Ostseite des Altstädter Rings und präsentiert wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in seinen historischen Räumen. Das Haus zur Steinernen Glocke wurde nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten in den 1980er Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, bei denen die mittelalterliche Steinfassade freigelegt wurde. Die oberen Stockwerke beherbergen Galerieräume, während das Erdgeschoss gelegentlich für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.
Diese Parkanlage erstreckt sich auf dem Hang unterhalb der Prager Burg und bietet Rasenflächen, Gehölzgruppen und Spazierwege abseits der Haupttouristenströme. Der Park wurde Anfang des 19. Jahrhunderts als einer der ersten öffentlichen Gärten in Prag angelegt und bewahrt bis heute seine ursprüngliche Gestaltung mit terrassenförmigen Ebenen und altem Baumbestand, die einen ruhigen Rückzugsort in unmittelbarer Nähe des Burgviertels schaffen.
Dieser Pavillon entstand ab 1538 als Sommerresidenz für Königin Anna und vereint italienische Renaissanceelemente mit böhmischer Handwerkskunst. Die zweistöckige Struktur zeigt eine offene Arkadengalerie im Erdgeschoss mit 36 Säulen, deren Kapitelle mit mythologischen Szenen verziert sind. Im Garten des Prager Burgareal gelegen, diente das Gebäude königlichen Empfängen und privaten Rückzügen. Die präzise Steinmetzarbeit an den Fassaden dokumentiert die technischen Fähigkeiten der damaligen Handwerker. Das Bauwerk überstand mehrere Brände und wurde im 18. Jahrhundert restauriert, wobei die ursprüngliche Struktur weitgehend erhalten blieb.
Dieser Ausstellungspavillon entstand 1891 als monumentale Eisenkonstruktion für die Jubiläumsausstellung und entwickelte sich zum wichtigsten Messegelände der Stadt. Die 238 Meter lange und 54 Meter breite Halle beherbergt heute Handelsmessen, Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, die das industrielle Erbe Prags mit zeitgenössischer Nutzung verbinden.
Dieses barocke Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in Karlín diente ursprünglich als Militärkrankenhaus und Unterkunft für verwundete Soldaten. Die Anlage wurde nach dem Vorbild des Pariser Invalidendoms errichtet und verfügt über einen weitläufigen Innenhof, der von symmetrisch angeordneten Flügeln umgeben ist. Heute beherbergt das Komplex das Militärhistorische Institut und bietet bei gelegentlichen Veranstaltungen Zugang zu seinen historischen Räumlichkeiten.
Dieses historische Jagdrevier erstreckt sich über 95 Hektar (etwa 235 Acres) mit jahrhundertealten Eichen, Wanderwegen und einer festen Population von Rothirschen. Das einst königlichen Jägern vorbehaltene Gelände bietet heute einen ruhigen Rückzugsort abseits der belebten Sehenswürdigkeiten Prags und bewahrt die natürliche Landschaft und das architektonische Erbe aus der Zeit der habsburgischen Herrschaft.
Das Schloss Chvalský, ein restaurierter Komplex aus dem 14. Jahrhundert, beherbergt Kunstausstellungen und Konzerte. Das Anwesen liegt in Horní Počernice am nordöstlichen Stadtrand und bietet Führungen durch seine historischen Säle, die Einblicke in die mittelalterliche Architektur Böhmens ermöglichen. Die Anlage zeigt verschiedene Baustile, die über Jahrhunderte entstanden sind, und fungiert heute als Kulturzentrum außerhalb der üblichen Touristenpfade im Stadtzentrum.
Dieser barocke Garten aus dem 18. Jahrhundert liegt in Smíchov und umgibt eine historische Villa. Die Anlage bewahrt ihre ursprünglichen Steinornamente und verfügt über einen kleinen Brunnen. Der Garten bietet einen ruhigen Rückzugsort vom Stadtzentrum und zeigt Elemente der barocken Gartenarchitektur, wie sie im historischen Prag typisch waren. Die Villa und ihre Außenanlagen dokumentieren den Lebensstil der wohlhabenden Prager Familien während der Barockzeit und ermöglichen Besuchern einen Einblick in die städtische Gartenkultur dieser Epoche.
Diese weitläufigen Gärten erstrecken sich über einen steilen Hang zwischen Smíchov und Petřín und bieten ein ruhiges Netzwerk aus gewundenen Pfaden, die durch terrassierte Rasenflächen und Waldabschnitte führen. Die Anlage aus dem 19. Jahrhundert beherbergt mehrere Skulpturen und eine Holzkirche sowie das Ethnographische Museum, das tschechische Volkskunst und ländliche Traditionen dokumentiert. Von den oberen Terrassen eröffnen sich Ausblicke über die Dächer der Stadt bis zur Moldau.
Diese technische Bibliothek, die 2009 geöffnet wurde, erstreckt sich über neun Stockwerke mit Leseplätzen, automatisierten Ausleihsystemen und einer zeitgenössischen Architektur, die sich von den traditionellen Räumen der Stadtbibliotheken entfernt. Die Einrichtung verbindet technische Ressourcen mit modernem Design und bietet Zugang zu bedeutenden Sammlungen für Studierende und Forscher im Ingenieurwesen und verwandten Bereichen.
Der Fernsehturm in Žižkov erhebt sich 216 Meter über die Stadt und bietet von seiner Aussichtsplattform weitreichende Blicke über Prag. Die 1992 fertiggestellte Struktur dient als Rundfunkturm und trägt an ihrer Außenseite die bemerkenswerten Skulpturen krabbelnder Babys des Künstlers David Černý, die 2000 hinzugefügt wurden. Diese außergewöhnlichen Figuren verleihen dem funktionalen Bauwerk eine künstlerische Dimension und machen den Turm zu einem der ungewöhnlichsten Wahrzeichen der Stadt, das moderne Infrastruktur mit zeitgenössischer Kunst verbindet.
Das Karolinum ist ein gotisches Universitätsgebäude aus dem 14. Jahrhundert mit kunstvoll gemeißelten Steinverzierungen und einem Gewölbe mit Freskenmalereien. Es dient seit seiner Gründung als akademisches Zentrum und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut, wobei die mittelalterlichen Elemente erhalten blieben. Der architektonische Komplex verbindet verschiedene Baustile und zeigt die lange Geschichte der Karlsuniversität, die zu den ältesten Europas gehört. Besucher können die historischen Räume besichtigen und die erhaltenen gotischen Details sowie die späteren baulichen Ergänzungen bewundern.
Diese mechanische Statue des Schriftstellers Franz Kafka besteht aus 42 beweglichen Metallschichten, die sich unabhängig voneinander drehen und das Gesicht kontinuierlich verformen. Der tschechische Bildhauer David Černý schuf diese Arbeit im Jahr 2014 als Teil seiner Serie provokanter Installationen in Prag. Der über zehn Meter hohe Kopf steht vor einem Einkaufszentrum und hat sich zu einem der ungewöhnlichsten Kunstwerke der Stadt entwickelt, das Besucher anzieht, die nach zeitgenössischen Werken abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten suchen.
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Diese auf einem Hügel über der Moldau errichtete Festung aus dem 10. Jahrhundert beherbergt eine Basilika, einen Friedhof und Befestigungsmauern. Sie bietet Besuchern die Möglichkeit, einen ruhigeren Teil Prags zu erkunden, fernab der stark frequentierten Touristenrouten im Stadtzentrum. Der Komplex zeugt von der frühen böhmischen Geschichte und beherbergt die letzte Ruhestätte bedeutender tschechischer Persönlichkeiten in Kunst und Kultur. Von den Mauern aus können Sie über die Stadt und den Fluss blicken.
Dieser Barockgarten erstreckt sich über mehrere Terrassen mit Steinskulpturen, Säulen und Vasen, die den Hang hinaufführen. Die geometrisch angelegten Ebenen bieten verschiedene Perspektiven auf die Prager Dächer und Türme. Die Architektur stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und zeigt die charakteristischen Elemente barocker Gartengestaltung mit formalen Beeten und mythologischen Figuren.
Dieses im 12. Jahrhundert gegründete Kloster befindet sich auf einem Hügel westlich des Zentrums von Prag und beherbergt zwei barocke Bibliotheksräume mit etwa 200.000 Bänden. Der theologische Saal stammt aus den 1670er Jahren, während der philosophische Saal in den 1790er Jahren fertiggestellt wurde und Deckengemälde zeigt, die menschliches Wissen darstellen. Besucher sehen die Bibliotheken durch Glastüren, um die historischen Sammlungen zu schützen, und das Klostergelände bietet Ausblicke auf die Stadt bis hin zum Prager Schloss.
Diese historische Mauer entwickelte sich nach 1980 zu einem Symbol der Freiheit und zeigt Friedensbotschaften sowie Graffiti, die von John Lennons Texten und pazifistischen Idealen inspiriert wurden. Das Wandgemälde verändert sich ständig, da Besucher neue Botschaften hinzufügen, und bildet einen markanten Kontrast zur kommunistischen Vergangenheit der Stadt, als solche Ausdrucksformen verboten waren.
Dieser Park zwischen Moldau und Čertovka bietet moderne Skulpturen im Freien und schattige Wege, die eine ruhige Alternative zu den belebten Touristenrouten im historischen Zentrum von Prag darstellen. Die Grünfläche verbindet natürliche Erholung mit zeitgenössischer Kunst und schafft einen Ort zum Verweilen abseits der Menschenmengen auf der Karlsbrücke.
Dieses unterirdische Labor aus dem 16. Jahrhundert bewahrt Originalausrüstung, mit der Alchemisten unter dem Schutz Kaiser Rudolfs II. ihre Experimente durchführten. Die unterirdischen Räume wurden 2002 zufällig entdeckt und bieten einen authentischen Einblick in die Arbeitsbedingungen der Hofgelehrten, die chemische Substanzen analysierten und nach dem Stein der Weisen suchten. Das Speculum Alchemiae zeigt erhaltene Destillierapparate, Öfen und Werkzeuge in ihrer ursprünglichen Umgebung nahe der Altstadt.
Dieser historische Friedhof aus dem Jahr 1869 versammelt die Gräber bedeutender tschechischer Komponisten, Schriftsteller, Künstler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in einer Anlage, die als nationales Pantheon der tschechischen Kultur gilt. Die Grabstätten reichen von schlichten Steinen bis zu kunstvollen Monumenten, darunter die Gräber von Antonín Dvořák, Bedřich Smetana und Alfons Mucha. Der Friedhof erstreckt sich über mehrere Hektar am südlichen Rand der Vyšehrad-Festung und bietet Besuchern einen Einblick in die kulturelle Geschichte Tschechiens.
Dieses Barockschloss aus dem 17. Jahrhundert steht am nördlichen Stadtrand und präsentiert großformatige Deckenfresken, die habsburgische Siege und mythologische Szenen darstellen. Die symmetrisch angelegten Gärten mit ihren Terrassenstufen, Skulpturen und restaurierten Weinbergen erstrecken sich über mehrere Hektar und bieten einen Kontrast zur städtischen Dichte des Zentrums. Das Schloss beherbergt heute einen Teil der Nationalgalerie, die sich auf Malerei des 19. Jahrhunderts konzentriert, und bleibt ein funktionierendes Beispiel barocker Gartenarchitektur außerhalb der üblichen Touristenrouten.
Dieser barocke Garten aus dem 17. Jahrhundert im Komplex des Wallenstein-Palasts zeigt Bronzeskulpturen, Springbrunnen und einen Karpfenteich. Der Garten erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1,7 Hektar und bietet einen ruhigen Zufluchtsort abseits der belebten Haupttouristenrouten, mit Laubengängen, Pfauen und einer Sala terrena im italienischen Stil.
Dieser Biergarten im Letná-Park bietet Platz für 800 Gäste und liegt oberhalb der Moldau mit freiem Blick über die Altstadt. Die Anlage serviert tschechisches Bier vom Fass und Gerichte aus der böhmischen Küche, darunter gegrilltes Fleisch und traditionelle Beilagen. Der Betrieb öffnet von Frühjahr bis Herbst und zieht sowohl Einheimische als auch Reisende an, die abseits der überlaufenen Altstadtgassen eine Pause einlegen möchten. Die Tische stehen unter Bäumen und auf offenen Flächen, was bei warmen Temperaturen Schatten bietet. Der Zugang erfolgt über Wege durch den Park, der sich auf einem Plateau über dem Flussufer erstreckt.
Dieses ehemalige Kloster aus dem 13. Jahrhundert beherbergt heute eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher religiöser Kunst der Nationalgalerie. Das Agnes-Kloster wurde 1231 gegründet und gilt als eines der ersten gotischen Gebäude in Böhmen. Die Ausstellung umfasst böhmische und mitteleuropäische Malerei und Skulpturen vom 13. bis zum 16. Jahrhundert, darunter Werke der Böhmischen Schule und spätgotische Altäre. Die restaurierten Klostergebäude mit ihren Kreuzgängen und Kapellen vermitteln einen Eindruck des klösterlichen Lebens im Mittelalter.
Dieses benediktinische Kloster aus dem 14. Jahrhundert im Prager Viertel Neustadt wurde unter Kaiser Karl IV. gegründet und bewahrt bedeutende Wandmalereien aus der karolinischen Periode. Die gotische Kirchenstruktur wurde nach den Bombardierungen von 1945 wiederaufgebaut, wobei die ursprünglichen mittelalterlichen Fresken im Kreuzgang erhalten blieben. Das Emmauskloster diente jahrhundertelang als wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum und beherbergt heute eine aktive Benediktinergemeinschaft sowie einen Zufluchtsort für slawische liturgische Traditionen.
Diese ehemalige Kaserne aus dem 19. Jahrhundert wurde in ein lebendiges Kulturzentrum umgewandelt und beherbergt heute Kunstgalerien, ein Café, ein Kino und verschiedene Räume für Kulturprogramme. Das Gebäude liegt im Stadtteil Karlín und bietet einen Einblick in Prags industrielles Erbe, während es gleichzeitig als Treffpunkt für zeitgenössische Kunst und kulturelle Veranstaltungen dient.
Dieses Museum hat seinen Sitz in einer ehemaligen Mühle am Ufer der Moldau und zeigt eine Sammlung tschechischer und europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Musée Kampa gehört zu den weniger bekannten Kultureinrichtungen Prags und bietet Einblick in die moderne Kunstgeschichte der Region. Die Ausstellungsräume umfassen Werke von František Kupka und anderen bedeutenden Künstlern, die das künstlerische Schaffen Mitteleuropas geprägt haben.
Dieser Hügel, der auf 318 Meter ansteigt, bietet einen ruhigen Ort fern vom belebten Zentrum Prags. Die Hänge beherbergen einen großen Park mit Rosenbeeten und Obstgärten, sowie einen 60 Meter hohen Aussichtsturm mit Blick auf die ganze Stadt. Wanderwege durchziehen das Gelände und verbinden verschiedene Gartenteile mit historischen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert.
Diese gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert beherrscht die Prager Altstadt mit ihren zwei 80 Meter hohen Türmen, die den Altstädter Ring dominieren. Das Innere birgt den Grabstein des Astronomen Tycho Brahe und einen barocken Hochaltar. Der ursprüngliche Bau diente der deutschen Kaufmannssiedlung, bevor das Gotteshaus zum wichtigsten Zentrum der Hussitenbewegung wurde.
Dieser 50 Hektar große Friedhof erstreckt sich über mehrere Blöcke und beherbergt Grabstätten vom 18. Jahrhundert bis heute, darunter die letzte Ruhestätte von Franz Kafka. Die weitläufige Anlage zeigt verschiedene Baustile in ihren Grabdenkmälern und Mausoleen, von neogotischen Kapellen bis zu modernistischen Grabsteinen. Besucher finden hier die Gräber bedeutender tschechischer Persönlichkeiten aus Kunst, Politik und Wissenschaft sowie mehrere Militärgräber aus verschiedenen Epochen.
Diese moderne Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert steht im Wohnviertel Vršovice und zeigt einen geometrischen Baustil mit dreieckigem Glockenturm und farbigen Glasfenstern. Der Architekt Josef Gočár entwarf das Gebäude im kubistisch-expressionistischen Stil, der in Prag selten zu finden ist. Die Innenräume verbinden klare Linien mit liturgischen Funktionen und bieten ein Beispiel für die architektonische Erneuerung nach dem Ersten Weltkrieg.
Dieses Kunstzentrum in einer ehemaligen Fabrik zeigt internationale Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und veranstaltet regelmäßig Konzerte, Theateraufführungen sowie Künstlerworkshops. Die MeetFactory wurde als alternatives Kulturprojekt gegründet und bietet einen Raum für experimentelle Arbeiten aus Malerei, Bildhauerei, Performance und Musik. Die Räumlichkeiten umfassen mehrere Galerieräume, ein Theater, einen Musikclub und Künstlerateliers, in denen Kreative aus verschiedenen Ländern arbeiten. Das Zentrum liegt im Stadtteil Smíchov und hat sich als wichtiger Ort für die zeitgenössische Kunstszene der Stadt etabliert.
Diese Kopfsteingasse zwischen bunten Häusern aus dem 16. Jahrhundert gehört zu den ruhigsten Ecken im Burgviertel. Die niedrigen Fassaden und kleinen Fenster erinnern an eine Zeit, als hier Handwerker und Burgdiener wohnten. Heute säumen Galerien und Ateliers die schmale Straße, die sich vom Trubel der Hauptrouten fernhält.
Dieser schmale Kanal zwischen der Kampa-Insel und dem Stadtteil Malá Strana versorgte im Mittelalter Wassermühlen mit Energie und bietet heute einen ruhigen Kontrast zu den belebten Touristenrouten im historischen Zentrum von Prag.
Diese barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert liegt im Herzen der Altstadt und zeugt von Prags religiöser Vergangenheit abseits der bekannten Routen. Die Deckenmalereien und Skulpturen im Inneren dokumentieren die künstlerische Tradition der Barockzeit, während der Hauptaltar mit seinen dekorativen Elementen die liturgische Bedeutung des Gebäudes unterstreicht. Das Gotteshaus bietet Besuchern die Möglichkeit, die sakrale Architektur der Stadt in ruhigerer Umgebung zu erkunden.
Dieses historische Gebäude in Výtoň dokumentiert die jahrhundertelange Tradition des Holztransports auf der Moldau. Die Ausstellung zeigt Werkzeuge und Ausrüstung der Flößer, die einst Holzstämme aus den böhmischen Wäldern zur Hauptstadt beförderten. Das Zollhaus erinnert an die wirtschaftliche Bedeutung der Schifffahrt für Prag und bietet Einblicke in den Arbeitsalltag der Flussschiffer. Die Sammlung umfasst nautische Instrumente, historische Fotografien und Modelle der verwendeten Flöße.
Dieses gotische Gebäude aus dem 14. Jahrhundert steht an der Ostseite des Altstädter Rings und präsentiert wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in seinen historischen Räumen. Das Haus zur Steinernen Glocke wurde nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten in den 1980er Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, bei denen die mittelalterliche Steinfassade freigelegt wurde. Die oberen Stockwerke beherbergen Galerieräume, während das Erdgeschoss gelegentlich für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.
Diese Parkanlage erstreckt sich auf dem Hang unterhalb der Prager Burg und bietet Rasenflächen, Gehölzgruppen und Spazierwege abseits der Haupttouristenströme. Der Park wurde Anfang des 19. Jahrhunderts als einer der ersten öffentlichen Gärten in Prag angelegt und bewahrt bis heute seine ursprüngliche Gestaltung mit terrassenförmigen Ebenen und altem Baumbestand, die einen ruhigen Rückzugsort in unmittelbarer Nähe des Burgviertels schaffen.
Dieser Pavillon entstand ab 1538 als Sommerresidenz für Königin Anna und vereint italienische Renaissanceelemente mit böhmischer Handwerkskunst. Die zweistöckige Struktur zeigt eine offene Arkadengalerie im Erdgeschoss mit 36 Säulen, deren Kapitelle mit mythologischen Szenen verziert sind. Im Garten des Prager Burgareal gelegen, diente das Gebäude königlichen Empfängen und privaten Rückzügen. Die präzise Steinmetzarbeit an den Fassaden dokumentiert die technischen Fähigkeiten der damaligen Handwerker. Das Bauwerk überstand mehrere Brände und wurde im 18. Jahrhundert restauriert, wobei die ursprüngliche Struktur weitgehend erhalten blieb.
Dieser Ausstellungspavillon entstand 1891 als monumentale Eisenkonstruktion für die Jubiläumsausstellung und entwickelte sich zum wichtigsten Messegelände der Stadt. Die 238 Meter lange und 54 Meter breite Halle beherbergt heute Handelsmessen, Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, die das industrielle Erbe Prags mit zeitgenössischer Nutzung verbinden.
Dieses barocke Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in Karlín diente ursprünglich als Militärkrankenhaus und Unterkunft für verwundete Soldaten. Die Anlage wurde nach dem Vorbild des Pariser Invalidendoms errichtet und verfügt über einen weitläufigen Innenhof, der von symmetrisch angeordneten Flügeln umgeben ist. Heute beherbergt das Komplex das Militärhistorische Institut und bietet bei gelegentlichen Veranstaltungen Zugang zu seinen historischen Räumlichkeiten.
Dieses historische Jagdrevier erstreckt sich über 95 Hektar (etwa 235 Acres) mit jahrhundertealten Eichen, Wanderwegen und einer festen Population von Rothirschen. Das einst königlichen Jägern vorbehaltene Gelände bietet heute einen ruhigen Rückzugsort abseits der belebten Sehenswürdigkeiten Prags und bewahrt die natürliche Landschaft und das architektonische Erbe aus der Zeit der habsburgischen Herrschaft.
Das Schloss Chvalský, ein restaurierter Komplex aus dem 14. Jahrhundert, beherbergt Kunstausstellungen und Konzerte. Das Anwesen liegt in Horní Počernice am nordöstlichen Stadtrand und bietet Führungen durch seine historischen Säle, die Einblicke in die mittelalterliche Architektur Böhmens ermöglichen. Die Anlage zeigt verschiedene Baustile, die über Jahrhunderte entstanden sind, und fungiert heute als Kulturzentrum außerhalb der üblichen Touristenpfade im Stadtzentrum.
Dieser barocke Garten aus dem 18. Jahrhundert liegt in Smíchov und umgibt eine historische Villa. Die Anlage bewahrt ihre ursprünglichen Steinornamente und verfügt über einen kleinen Brunnen. Der Garten bietet einen ruhigen Rückzugsort vom Stadtzentrum und zeigt Elemente der barocken Gartenarchitektur, wie sie im historischen Prag typisch waren. Die Villa und ihre Außenanlagen dokumentieren den Lebensstil der wohlhabenden Prager Familien während der Barockzeit und ermöglichen Besuchern einen Einblick in die städtische Gartenkultur dieser Epoche.
Diese weitläufigen Gärten erstrecken sich über einen steilen Hang zwischen Smíchov und Petřín und bieten ein ruhiges Netzwerk aus gewundenen Pfaden, die durch terrassierte Rasenflächen und Waldabschnitte führen. Die Anlage aus dem 19. Jahrhundert beherbergt mehrere Skulpturen und eine Holzkirche sowie das Ethnographische Museum, das tschechische Volkskunst und ländliche Traditionen dokumentiert. Von den oberen Terrassen eröffnen sich Ausblicke über die Dächer der Stadt bis zur Moldau.
Diese technische Bibliothek, die 2009 geöffnet wurde, erstreckt sich über neun Stockwerke mit Leseplätzen, automatisierten Ausleihsystemen und einer zeitgenössischen Architektur, die sich von den traditionellen Räumen der Stadtbibliotheken entfernt. Die Einrichtung verbindet technische Ressourcen mit modernem Design und bietet Zugang zu bedeutenden Sammlungen für Studierende und Forscher im Ingenieurwesen und verwandten Bereichen.
Der Fernsehturm in Žižkov erhebt sich 216 Meter über die Stadt und bietet von seiner Aussichtsplattform weitreichende Blicke über Prag. Die 1992 fertiggestellte Struktur dient als Rundfunkturm und trägt an ihrer Außenseite die bemerkenswerten Skulpturen krabbelnder Babys des Künstlers David Černý, die 2000 hinzugefügt wurden. Diese außergewöhnlichen Figuren verleihen dem funktionalen Bauwerk eine künstlerische Dimension und machen den Turm zu einem der ungewöhnlichsten Wahrzeichen der Stadt, das moderne Infrastruktur mit zeitgenössischer Kunst verbindet.
Das Karolinum ist ein gotisches Universitätsgebäude aus dem 14. Jahrhundert mit kunstvoll gemeißelten Steinverzierungen und einem Gewölbe mit Freskenmalereien. Es dient seit seiner Gründung als akademisches Zentrum und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut, wobei die mittelalterlichen Elemente erhalten blieben. Der architektonische Komplex verbindet verschiedene Baustile und zeigt die lange Geschichte der Karlsuniversität, die zu den ältesten Europas gehört. Besucher können die historischen Räume besichtigen und die erhaltenen gotischen Details sowie die späteren baulichen Ergänzungen bewundern.
Diese mechanische Statue des Schriftstellers Franz Kafka besteht aus 42 beweglichen Metallschichten, die sich unabhängig voneinander drehen und das Gesicht kontinuierlich verformen. Der tschechische Bildhauer David Černý schuf diese Arbeit im Jahr 2014 als Teil seiner Serie provokanter Installationen in Prag. Der über zehn Meter hohe Kopf steht vor einem Einkaufszentrum und hat sich zu einem der ungewöhnlichsten Kunstwerke der Stadt entwickelt, das Besucher anzieht, die nach zeitgenössischen Werken abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten suchen.
Diese auf einem Hügel über der Moldau errichtete Festung aus dem 10. Jahrhundert beherbergt eine Basilika, einen Friedhof und Befestigungsmauern. Sie bietet Besuchern die Möglichkeit, einen ruhigeren Teil Prags zu erkunden, fernab der stark frequentierten Touristenrouten im Stadtzentrum. Der Komplex zeugt von der frühen böhmischen Geschichte und beherbergt die letzte Ruhestätte bedeutender tschechischer Persönlichkeiten in Kunst und Kultur. Von den Mauern aus können Sie über die Stadt und den Fluss blicken.
Dieser Barockgarten erstreckt sich über mehrere Terrassen mit Steinskulpturen, Säulen und Vasen, die den Hang hinaufführen. Die geometrisch angelegten Ebenen bieten verschiedene Perspektiven auf die Prager Dächer und Türme. Die Architektur stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und zeigt die charakteristischen Elemente barocker Gartengestaltung mit formalen Beeten und mythologischen Figuren.
Dieses im 12. Jahrhundert gegründete Kloster befindet sich auf einem Hügel westlich des Zentrums von Prag und beherbergt zwei barocke Bibliotheksräume mit etwa 200.000 Bänden. Der theologische Saal stammt aus den 1670er Jahren, während der philosophische Saal in den 1790er Jahren fertiggestellt wurde und Deckengemälde zeigt, die menschliches Wissen darstellen. Besucher sehen die Bibliotheken durch Glastüren, um die historischen Sammlungen zu schützen, und das Klostergelände bietet Ausblicke auf die Stadt bis hin zum Prager Schloss.
Diese historische Mauer entwickelte sich nach 1980 zu einem Symbol der Freiheit und zeigt Friedensbotschaften sowie Graffiti, die von John Lennons Texten und pazifistischen Idealen inspiriert wurden. Das Wandgemälde verändert sich ständig, da Besucher neue Botschaften hinzufügen, und bildet einen markanten Kontrast zur kommunistischen Vergangenheit der Stadt, als solche Ausdrucksformen verboten waren.
Dieser Park zwischen Moldau und Čertovka bietet moderne Skulpturen im Freien und schattige Wege, die eine ruhige Alternative zu den belebten Touristenrouten im historischen Zentrum von Prag darstellen. Die Grünfläche verbindet natürliche Erholung mit zeitgenössischer Kunst und schafft einen Ort zum Verweilen abseits der Menschenmengen auf der Karlsbrücke.
Dieses unterirdische Labor aus dem 16. Jahrhundert bewahrt Originalausrüstung, mit der Alchemisten unter dem Schutz Kaiser Rudolfs II. ihre Experimente durchführten. Die unterirdischen Räume wurden 2002 zufällig entdeckt und bieten einen authentischen Einblick in die Arbeitsbedingungen der Hofgelehrten, die chemische Substanzen analysierten und nach dem Stein der Weisen suchten. Das Speculum Alchemiae zeigt erhaltene Destillierapparate, Öfen und Werkzeuge in ihrer ursprünglichen Umgebung nahe der Altstadt.
Dieser historische Friedhof aus dem Jahr 1869 versammelt die Gräber bedeutender tschechischer Komponisten, Schriftsteller, Künstler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in einer Anlage, die als nationales Pantheon der tschechischen Kultur gilt. Die Grabstätten reichen von schlichten Steinen bis zu kunstvollen Monumenten, darunter die Gräber von Antonín Dvořák, Bedřich Smetana und Alfons Mucha. Der Friedhof erstreckt sich über mehrere Hektar am südlichen Rand der Vyšehrad-Festung und bietet Besuchern einen Einblick in die kulturelle Geschichte Tschechiens.
Dieses Barockschloss aus dem 17. Jahrhundert steht am nördlichen Stadtrand und präsentiert großformatige Deckenfresken, die habsburgische Siege und mythologische Szenen darstellen. Die symmetrisch angelegten Gärten mit ihren Terrassenstufen, Skulpturen und restaurierten Weinbergen erstrecken sich über mehrere Hektar und bieten einen Kontrast zur städtischen Dichte des Zentrums. Das Schloss beherbergt heute einen Teil der Nationalgalerie, die sich auf Malerei des 19. Jahrhunderts konzentriert, und bleibt ein funktionierendes Beispiel barocker Gartenarchitektur außerhalb der üblichen Touristenrouten.
Dieser barocke Garten aus dem 17. Jahrhundert im Komplex des Wallenstein-Palasts zeigt Bronzeskulpturen, Springbrunnen und einen Karpfenteich. Der Garten erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1,7 Hektar und bietet einen ruhigen Zufluchtsort abseits der belebten Haupttouristenrouten, mit Laubengängen, Pfauen und einer Sala terrena im italienischen Stil.
Dieser Biergarten im Letná-Park bietet Platz für 800 Gäste und liegt oberhalb der Moldau mit freiem Blick über die Altstadt. Die Anlage serviert tschechisches Bier vom Fass und Gerichte aus der böhmischen Küche, darunter gegrilltes Fleisch und traditionelle Beilagen. Der Betrieb öffnet von Frühjahr bis Herbst und zieht sowohl Einheimische als auch Reisende an, die abseits der überlaufenen Altstadtgassen eine Pause einlegen möchten. Die Tische stehen unter Bäumen und auf offenen Flächen, was bei warmen Temperaturen Schatten bietet. Der Zugang erfolgt über Wege durch den Park, der sich auf einem Plateau über dem Flussufer erstreckt.
Dieses ehemalige Kloster aus dem 13. Jahrhundert beherbergt heute eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher religiöser Kunst der Nationalgalerie. Das Agnes-Kloster wurde 1231 gegründet und gilt als eines der ersten gotischen Gebäude in Böhmen. Die Ausstellung umfasst böhmische und mitteleuropäische Malerei und Skulpturen vom 13. bis zum 16. Jahrhundert, darunter Werke der Böhmischen Schule und spätgotische Altäre. Die restaurierten Klostergebäude mit ihren Kreuzgängen und Kapellen vermitteln einen Eindruck des klösterlichen Lebens im Mittelalter.
Dieses benediktinische Kloster aus dem 14. Jahrhundert im Prager Viertel Neustadt wurde unter Kaiser Karl IV. gegründet und bewahrt bedeutende Wandmalereien aus der karolinischen Periode. Die gotische Kirchenstruktur wurde nach den Bombardierungen von 1945 wiederaufgebaut, wobei die ursprünglichen mittelalterlichen Fresken im Kreuzgang erhalten blieben. Das Emmauskloster diente jahrhundertelang als wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum und beherbergt heute eine aktive Benediktinergemeinschaft sowie einen Zufluchtsort für slawische liturgische Traditionen.
Diese ehemalige Kaserne aus dem 19. Jahrhundert wurde in ein lebendiges Kulturzentrum umgewandelt und beherbergt heute Kunstgalerien, ein Café, ein Kino und verschiedene Räume für Kulturprogramme. Das Gebäude liegt im Stadtteil Karlín und bietet einen Einblick in Prags industrielles Erbe, während es gleichzeitig als Treffpunkt für zeitgenössische Kunst und kulturelle Veranstaltungen dient.
Dieses Museum hat seinen Sitz in einer ehemaligen Mühle am Ufer der Moldau und zeigt eine Sammlung tschechischer und europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Musée Kampa gehört zu den weniger bekannten Kultureinrichtungen Prags und bietet Einblick in die moderne Kunstgeschichte der Region. Die Ausstellungsräume umfassen Werke von František Kupka und anderen bedeutenden Künstlern, die das künstlerische Schaffen Mitteleuropas geprägt haben.
Dieser Hügel, der auf 318 Meter ansteigt, bietet einen ruhigen Ort fern vom belebten Zentrum Prags. Die Hänge beherbergen einen großen Park mit Rosenbeeten und Obstgärten, sowie einen 60 Meter hohen Aussichtsturm mit Blick auf die ganze Stadt. Wanderwege durchziehen das Gelände und verbinden verschiedene Gartenteile mit historischen Gebäuden aus dem späten 19. Jahrhundert.
Diese gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert beherrscht die Prager Altstadt mit ihren zwei 80 Meter hohen Türmen, die den Altstädter Ring dominieren. Das Innere birgt den Grabstein des Astronomen Tycho Brahe und einen barocken Hochaltar. Der ursprüngliche Bau diente der deutschen Kaufmannssiedlung, bevor das Gotteshaus zum wichtigsten Zentrum der Hussitenbewegung wurde.
Dieser 50 Hektar große Friedhof erstreckt sich über mehrere Blöcke und beherbergt Grabstätten vom 18. Jahrhundert bis heute, darunter die letzte Ruhestätte von Franz Kafka. Die weitläufige Anlage zeigt verschiedene Baustile in ihren Grabdenkmälern und Mausoleen, von neogotischen Kapellen bis zu modernistischen Grabsteinen. Besucher finden hier die Gräber bedeutender tschechischer Persönlichkeiten aus Kunst, Politik und Wissenschaft sowie mehrere Militärgräber aus verschiedenen Epochen.
Diese moderne Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert steht im Wohnviertel Vršovice und zeigt einen geometrischen Baustil mit dreieckigem Glockenturm und farbigen Glasfenstern. Der Architekt Josef Gočár entwarf das Gebäude im kubistisch-expressionistischen Stil, der in Prag selten zu finden ist. Die Innenräume verbinden klare Linien mit liturgischen Funktionen und bieten ein Beispiel für die architektonische Erneuerung nach dem Ersten Weltkrieg.
Dieses Kunstzentrum in einer ehemaligen Fabrik zeigt internationale Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und veranstaltet regelmäßig Konzerte, Theateraufführungen sowie Künstlerworkshops. Die MeetFactory wurde als alternatives Kulturprojekt gegründet und bietet einen Raum für experimentelle Arbeiten aus Malerei, Bildhauerei, Performance und Musik. Die Räumlichkeiten umfassen mehrere Galerieräume, ein Theater, einen Musikclub und Künstlerateliers, in denen Kreative aus verschiedenen Ländern arbeiten. Das Zentrum liegt im Stadtteil Smíchov und hat sich als wichtiger Ort für die zeitgenössische Kunstszene der Stadt etabliert.
Diese Kopfsteingasse zwischen bunten Häusern aus dem 16. Jahrhundert gehört zu den ruhigsten Ecken im Burgviertel. Die niedrigen Fassaden und kleinen Fenster erinnern an eine Zeit, als hier Handwerker und Burgdiener wohnten. Heute säumen Galerien und Ateliers die schmale Straße, die sich vom Trubel der Hauptrouten fernhält.
Dieser schmale Kanal zwischen der Kampa-Insel und dem Stadtteil Malá Strana versorgte im Mittelalter Wassermühlen mit Energie und bietet heute einen ruhigen Kontrast zu den belebten Touristenrouten im historischen Zentrum von Prag.
Diese barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert liegt im Herzen der Altstadt und zeugt von Prags religiöser Vergangenheit abseits der bekannten Routen. Die Deckenmalereien und Skulpturen im Inneren dokumentieren die künstlerische Tradition der Barockzeit, während der Hauptaltar mit seinen dekorativen Elementen die liturgische Bedeutung des Gebäudes unterstreicht. Das Gotteshaus bietet Besuchern die Möglichkeit, die sakrale Architektur der Stadt in ruhigerer Umgebung zu erkunden.
Dieses historische Gebäude in Výtoň dokumentiert die jahrhundertelange Tradition des Holztransports auf der Moldau. Die Ausstellung zeigt Werkzeuge und Ausrüstung der Flößer, die einst Holzstämme aus den böhmischen Wäldern zur Hauptstadt beförderten. Das Zollhaus erinnert an die wirtschaftliche Bedeutung der Schifffahrt für Prag und bietet Einblicke in den Arbeitsalltag der Flussschiffer. Die Sammlung umfasst nautische Instrumente, historische Fotografien und Modelle der verwendeten Flöße.
Dieses gotische Gebäude aus dem 14. Jahrhundert steht an der Ostseite des Altstädter Rings und präsentiert wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in seinen historischen Räumen. Das Haus zur Steinernen Glocke wurde nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten in den 1980er Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, bei denen die mittelalterliche Steinfassade freigelegt wurde. Die oberen Stockwerke beherbergen Galerieräume, während das Erdgeschoss gelegentlich für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.
Diese Parkanlage erstreckt sich auf dem Hang unterhalb der Prager Burg und bietet Rasenflächen, Gehölzgruppen und Spazierwege abseits der Haupttouristenströme. Der Park wurde Anfang des 19. Jahrhunderts als einer der ersten öffentlichen Gärten in Prag angelegt und bewahrt bis heute seine ursprüngliche Gestaltung mit terrassenförmigen Ebenen und altem Baumbestand, die einen ruhigen Rückzugsort in unmittelbarer Nähe des Burgviertels schaffen.
Dieser Pavillon entstand ab 1538 als Sommerresidenz für Königin Anna und vereint italienische Renaissanceelemente mit böhmischer Handwerkskunst. Die zweistöckige Struktur zeigt eine offene Arkadengalerie im Erdgeschoss mit 36 Säulen, deren Kapitelle mit mythologischen Szenen verziert sind. Im Garten des Prager Burgareal gelegen, diente das Gebäude königlichen Empfängen und privaten Rückzügen. Die präzise Steinmetzarbeit an den Fassaden dokumentiert die technischen Fähigkeiten der damaligen Handwerker. Das Bauwerk überstand mehrere Brände und wurde im 18. Jahrhundert restauriert, wobei die ursprüngliche Struktur weitgehend erhalten blieb.
Dieser Ausstellungspavillon entstand 1891 als monumentale Eisenkonstruktion für die Jubiläumsausstellung und entwickelte sich zum wichtigsten Messegelände der Stadt. Die 238 Meter lange und 54 Meter breite Halle beherbergt heute Handelsmessen, Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, die das industrielle Erbe Prags mit zeitgenössischer Nutzung verbinden.
Dieses barocke Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in Karlín diente ursprünglich als Militärkrankenhaus und Unterkunft für verwundete Soldaten. Die Anlage wurde nach dem Vorbild des Pariser Invalidendoms errichtet und verfügt über einen weitläufigen Innenhof, der von symmetrisch angeordneten Flügeln umgeben ist. Heute beherbergt das Komplex das Militärhistorische Institut und bietet bei gelegentlichen Veranstaltungen Zugang zu seinen historischen Räumlichkeiten.
Dieses historische Jagdrevier erstreckt sich über 95 Hektar (etwa 235 Acres) mit jahrhundertealten Eichen, Wanderwegen und einer festen Population von Rothirschen. Das einst königlichen Jägern vorbehaltene Gelände bietet heute einen ruhigen Rückzugsort abseits der belebten Sehenswürdigkeiten Prags und bewahrt die natürliche Landschaft und das architektonische Erbe aus der Zeit der habsburgischen Herrschaft.
Das Schloss Chvalský, ein restaurierter Komplex aus dem 14. Jahrhundert, beherbergt Kunstausstellungen und Konzerte. Das Anwesen liegt in Horní Počernice am nordöstlichen Stadtrand und bietet Führungen durch seine historischen Säle, die Einblicke in die mittelalterliche Architektur Böhmens ermöglichen. Die Anlage zeigt verschiedene Baustile, die über Jahrhunderte entstanden sind, und fungiert heute als Kulturzentrum außerhalb der üblichen Touristenpfade im Stadtzentrum.
Dieser barocke Garten aus dem 18. Jahrhundert liegt in Smíchov und umgibt eine historische Villa. Die Anlage bewahrt ihre ursprünglichen Steinornamente und verfügt über einen kleinen Brunnen. Der Garten bietet einen ruhigen Rückzugsort vom Stadtzentrum und zeigt Elemente der barocken Gartenarchitektur, wie sie im historischen Prag typisch waren. Die Villa und ihre Außenanlagen dokumentieren den Lebensstil der wohlhabenden Prager Familien während der Barockzeit und ermöglichen Besuchern einen Einblick in die städtische Gartenkultur dieser Epoche.
Diese weitläufigen Gärten erstrecken sich über einen steilen Hang zwischen Smíchov und Petřín und bieten ein ruhiges Netzwerk aus gewundenen Pfaden, die durch terrassierte Rasenflächen und Waldabschnitte führen. Die Anlage aus dem 19. Jahrhundert beherbergt mehrere Skulpturen und eine Holzkirche sowie das Ethnographische Museum, das tschechische Volkskunst und ländliche Traditionen dokumentiert. Von den oberen Terrassen eröffnen sich Ausblicke über die Dächer der Stadt bis zur Moldau.
Diese technische Bibliothek, die 2009 geöffnet wurde, erstreckt sich über neun Stockwerke mit Leseplätzen, automatisierten Ausleihsystemen und einer zeitgenössischen Architektur, die sich von den traditionellen Räumen der Stadtbibliotheken entfernt. Die Einrichtung verbindet technische Ressourcen mit modernem Design und bietet Zugang zu bedeutenden Sammlungen für Studierende und Forscher im Ingenieurwesen und verwandten Bereichen.
Der Fernsehturm in Žižkov erhebt sich 216 Meter über die Stadt und bietet von seiner Aussichtsplattform weitreichende Blicke über Prag. Die 1992 fertiggestellte Struktur dient als Rundfunkturm und trägt an ihrer Außenseite die bemerkenswerten Skulpturen krabbelnder Babys des Künstlers David Černý, die 2000 hinzugefügt wurden. Diese außergewöhnlichen Figuren verleihen dem funktionalen Bauwerk eine künstlerische Dimension und machen den Turm zu einem der ungewöhnlichsten Wahrzeichen der Stadt, das moderne Infrastruktur mit zeitgenössischer Kunst verbindet.
Das Karolinum ist ein gotisches Universitätsgebäude aus dem 14. Jahrhundert mit kunstvoll gemeißelten Steinverzierungen und einem Gewölbe mit Freskenmalereien. Es dient seit seiner Gründung als akademisches Zentrum und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut, wobei die mittelalterlichen Elemente erhalten blieben. Der architektonische Komplex verbindet verschiedene Baustile und zeigt die lange Geschichte der Karlsuniversität, die zu den ältesten Europas gehört. Besucher können die historischen Räume besichtigen und die erhaltenen gotischen Details sowie die späteren baulichen Ergänzungen bewundern.
Diese mechanische Statue des Schriftstellers Franz Kafka besteht aus 42 beweglichen Metallschichten, die sich unabhängig voneinander drehen und das Gesicht kontinuierlich verformen. Der tschechische Bildhauer David Černý schuf diese Arbeit im Jahr 2014 als Teil seiner Serie provokanter Installationen in Prag. Der über zehn Meter hohe Kopf steht vor einem Einkaufszentrum und hat sich zu einem der ungewöhnlichsten Kunstwerke der Stadt entwickelt, das Besucher anzieht, die nach zeitgenössischen Werken abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten suchen.
Zu Fuß durch die Stadt zu gehen ist der beste Weg, Prag genau zu erkunden. Beginnen Sie früh am Tag, um Menschenmassen zu vermeiden, und notieren Sie sich die Namen der kleinen Straßen auf Tschechisch, falls Sie sich verirren. Die Einheimischen schätzen es, wenn Besucher versuchen, ihre Sprache zu sprechen, auch nur ein paar Wörter. Dieser langsame Ansatz macht Ihren Aufenthalt zu einem echten Gespräch mit der Stadt.