Kanchanaburi, Provinz mit Nationalparks im westlichen Thailand
Kanchanaburi ist eine Verwaltungsregion im Westen Thailands, die an Myanmar grenzt und durch bewaldete Berge sowie Flusssysteme geprägt wird. Die Fläche umfasst dreizehn Bezirke mit mehreren hundert Dörfern, wobei das städtische Zentrum den Namen der gesamten Region trägt.
Die Khmer hinterließen Bauwerke in diesem Gebiet während ihrer Expansion nach Westen im 12. und 13. Jahrhundert. Während des Zweiten Weltkriegs verlief durch die Region eine Eisenbahnlinie nach Burma, deren Bau viele Zwangsarbeiter das Leben kostete.
Lokale Märkte im Zentrum der Provinzhauptstadt zeigen Produkte aus den Grenzgebieten, die Händler aus Myanmar und Thailand zusammenbringen. Tempel entlang der Flüsse nutzen Besucher für Zeremonien am Wasser, wobei sich die Architektur an die hügelige Landschaft anpasst.
Die städtische Hauptstadt liegt etwa zwei Autostunden westlich von Bangkok und dient als Ausgangspunkt für Besuche in den Nationalparks. Straßen führen in die Bergregionen und zu Grenzorten, wobei einige Abschnitte kurvenreich verlaufen.
Im Erawan-Nationalpark steigen Besucher eine Treppe neben einem Wasserfall hinauf, wobei jede der sieben Stufen einen eigenen Charakter zeigt. Manche Becken ziehen kleine Fische an, die sich von abgestorbener Haut ernähren und dabei Badende umschwimmen.
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