Murallas de Sevilla illojuan, Verteidigungsmauern in Sevilla, Spanien
Diese Verteidigungsanlage besteht aus mehreren Abschnitten, die sich durch die Altstadt ziehen und heute in Straßen und Plätze integriert sind. Der sichtbare Teil umfasst Türme aus hellem Stein und Stadttore, die noch immer als Durchgänge zwischen Vierteln dienen.
Die ersten Abschnitte entstanden vor mehr als zweitausend Jahren, als römische Truppen die Siedlung umschlossen. Spätere Herrscher aus Nordafrika bauten die Anlage aus und verstärkten sie nach Angriffen vom Meer her.
Der Name Sevilla stammt vom römischen Hispalis ab und bezieht sich auf die sumpfige Lage am Fluss. Besucher sehen heute Reste dieser alten Identität in den Mauern, die zeigen, wie Bewohner über Jahrhunderte ihr Land vor Wasser schützten.
Der Mauerabschnitt zwischen zwei großen Toren lässt sich zu Fuß entlangspazieren und bietet Einblick in die ursprüngliche Bauweise. Man erreicht diese Strecke vom Zentrum aus in wenigen Minuten und kann dort ohne besondere Vorbereitung vorbeischauen.
Einige Türme tragen noch Verputz in weißer Farbe, der an die Zeit erinnert, als Kalk die Oberflächen vor Sonne und Regen schützte. Diese helle Schicht gab einem der Türme seinen bis heute verwendeten Namen.
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