El Jable, Dünenkorridor in Teguise und San Bartolomé, Spanien.
El Jable ist ein Sanddunenkorridor, der sich von der nordlichen Kuste bei Caleta de Famara bis zur sudlichen Kuste bei Playa Honda und Los Pocillos erstreckt und dabei die Insel Lanzarote quert. Das Gebiet besteht aus feinen Sandablagerungen, die von Meer zu Land verlaufen.
Der Name El Jable stammt vom franzosischen Wort 'sable' ab, was Sand bedeutet, und bezieht sich auf die normannischen Eroberer, die in fruhen Zeiten nach Lanzarote kamen. Diese sprachliche Verbindung dokumentiert einen wichtigen Einfluss auf die Inselgeschichte.
Die Bewohner dieser Gegend haben Anbaumethoden entwickelt, die die sandigen Böden nutzen und eine organische Schicht verwenden, um Feuchtigkeit zu bewahren. Diese traditionelle Landwirtschaft prägt bis heute das Aussehen und die Nutzung der Landschaft.
Das Gebiet unterteilt sich in drei Hauptabschnitte: El Jable de Arriba im Norden, El Jable de en Medio in der Mitte und El Jable de Abajo im Suden, was bei der Orientierung hilft. Besucher sollten bedenken, dass die sandige Beschaffenheit des Gelandes das Gehen erschwert und robustes Schuhwerk sinnvoll ist.
Der Sand stammt aus Meeresquellen und besteht aus zersetzten Muscheln und Kalkkalgen, die das Meer in feine Körner reduziert hat. Diese organische Zusammensetzung unterscheidet das Gebiet von typischen Sandwüsten anderer Orte.
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