Pays de Caux, Naturregion in Seine-Maritime, Frankreich.
Pays de Caux ist ein Kalksteinplateau zwischen der Seine und dem Ärmelkanal mit weißen Kreidefelsen entlang der nördlichen Küste. Die Region erstreckt sich über Ackerflächen, Weideflächen und Waldgebiete, durchbrochen von traditionellen Hofanlagen und kleinen Siedlungen.
Die Region erhielt ihren Namen vom keltischen Stamm der Caleten, die während der gallo-römischen Zeit ihre Hauptstadt in Caracotinum, dem heutigen Harfleur, gründeten. Diese frühe Besiedlung prägte die Grundlagen für eine lange Geschichte als produktive Agrarlandschaft.
Die traditionellen geschlossenen Hofanlagen, Clos Masure genannt, prägen das Landschaftsbild mit ihren Haupthäusern, Wirtschaftsgebäuden und Obstgärten, die von Buchenhecken umgeben sind. Diese Bauweise spiegelt jahrhundertealte Lebensweisen wider und zeigt, wie Menschen hier zwischen Feldern und Wald lebten.
Die wichtigsten Städte Le Havre, Dieppe, Fécamp und Yvetot dienen als Orientierungspunkte und Zugangspunkte für Besucher, die auf den umliegenden Straßen und Landwegen erkunden möchten. Lokale Märkte in diesen Orten zeigen regionale Produkte und ermöglichen Kontakt mit dem lokalen Leben.
Die Region produziert die weltweit größte Menge an hochwertigem Flachs, wobei Doudeville als die Flachshauptstadt anerkannt ist. Dieser Stoff war über Jahrhunderte ein wichtiges Produkt für lokale Wirtschaft und Handwerk.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.