Castle of Máré, Mittelalterliche Burgruine im Komitat Baranya, Ungarn.
Das Schloss Máré ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem bewaldeten Hügel in der Gemeinde Kovácsszénája im Komitat Baranya. Die erhaltenen Steinmauern, Türme und Gewölbe zeigen einen kompakten Grundriss, der für Bergfestungen dieser Region typisch ist.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und diente über mehrere Jahrhunderte als Bollwerk adeliger Familien in der Region. Nach den osmanischen Feldzügen des 16. und 17. Jahrhunderts wurde sie aufgegeben und verfiel langsam zu den Ruinen von heute.
Der Name Máré stammt wahrscheinlich von einem mittelalterlichen Grundbesitzer ab, was auf die enge Verbindung zwischen dem Adel und diesem Ort hinweist. Wer die Ruinen besucht, bemerkt noch heute die strategische Lage, die den damaligen Herrschaftsanspruch über das umliegende Land sichtbar macht.
Die Ruine ist nur zu Fuß erreichbar, da kein Parkplatz direkt am Hügel vorhanden ist. Der Aufstieg ist kurz, aber steil, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird, da der Boden uneben ist und einige Abschnitte freiliegen.
Ein Teil der Burganlage verfügte über unterirdische Gänge, die verschiedene Verteidigungsabschnitte miteinander verbanden und den Soldaten ermöglichten, sich ungesehen zu bewegen. Diese Passagen sind heute nur noch teilweise erhalten, machen aber deutlich, wie komplex das ursprüngliche Verteidigungssystem war.
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