Zengő, Berggipfel im Komitat Baranya, Ungarn.
Der Zengő ist ein Bergipfel mit einer Höhe von 682 Metern und bildet den höchsten Punkt des Mecsek-Gebirges in der südlichen Ungarns. Der Berg hat steile Flanken und ist von Wäldern umgeben, die eine natürliche Kulisse schaffen.
Der Berg war in der Antike ein strategischer Ort und trug eine römische Befestigung zur Überwachung der Region. Im Mittelalter wurde eine Burg auf den Ruinen dieser älteren Anlage gebaut.
Der Name bedeutet im Ungarischen 'tönen' oder 'hallen' und verweist auf alte Geschichten von Schatzsucher, deren Rufe angeblich noch in den Gesteinsformationen nachhallen. Dieser Klang hat dem Berg seinen Namen gegeben und prägt bis heute, wie Besucher über den Ort sprechen.
Der Berg ist durch markierte Wanderwege erreichbar, die von den Orten Pécsvárad und Hosszúhetény beginnen, wobei der Weg T2 direkt zum Gipfel führt. Die beste Zeit zum Wandern ist in den Monaten mit milderem Klima, da der Berg dann leichter zu besteigen ist.
Der Berg beherbergt etwa neunzig Prozent der Gesamtpopulation der geschützten Blütenpflanze Paeonia officinalis ssp Banatica. Diese seltene Art findet nur hier die richtigen Bedingungen zum Wachsen und macht den Ort botanisch bedeutsam.
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