Appenzeller Alpen, Gebirgskette in der Nordostschweiz.
Die Appenzell Alpen sind ein Gebirge in der nordöstlichen Schweiz, das sich über mehrere Kantone erstreckt und in der Höhe stark variiert. Das Gebirge besteht überwiegend aus Kalkstein und zeigt sich mit grünen Tälern, steilen Hängen und mehreren Gipfeln, wobei der Säntis mit 2502 Metern der höchste Punkt ist.
Diese Gebirgsformation entstand während der Alpinen Gebirgsfaltung vor Millionen von Jahren, als sich Sedimentgesteine aufwölbten und übereinander schoben. Die dabei entstandenen Kalksteinfelsen unterscheiden sich deutlich von den gneisartigen Gesteinen der zentralen Alpen weiter südlich.
In den Appenzell Alpen praktizieren Bauern seit Jahrhunderten die transhumanz, bei der Herden im Sommer auf Hochalpen getrieben und im Herbst ins Tal zurückgebracht werden. Diese Bewegung prägt bis heute das Leben in den Tälern und gibt dem Gebirge seinen charakteristischen Rhythmus.
Mehrere Bergbahnen an Orten wie Wasserauen und Hoher Kasten ermöglichen einfachen Zugang zu den Bergen, von wo aus zahlreiche Wanderwege in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen starten. Es lohnt sich, gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitzubringen, da die Bedingungen je nach Höhe und Jahreszeit schnell wechseln können.
Das Kalkgestein dieser Berge verbirgt unter der Oberfläche ein ausgedehntes Netzwerk von Höhlen, Dolinen und unterirdischen Flüssen, die das Wasser ins Rheintal ableiten. Dieses verborgene System ist ein Grund dafür, dass manche Bereiche der Berge überraschend trocken wirken, obwohl es in der Region regelmäßig regnet.
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