White Horse Pagoda, Dunhuang, Buddhistisches Monument in Dunhuang, China.
Die Weiße Pferd-Pagode ist ein neunstöckiger Turm aus Adobe-Ziegeln mit einem achteckigen Sockel, der in der Wüste südwestlich von Dunhuang steht. Der Turm erhebt sich deutlich über das flache, trockene Gelände und ist von weitem sichtbar.
Die Pagode wurde in der Zeit der Früheren Qin-Dynastie erbaut, um ein Pferd zu ehren, das während einer buddhistischen Pilgerreise entlang der Seidenstraße starb. Sie markiert einen frühen Moment der Ausbreitung des Buddhismus durch Zentralasien.
Die Pagode trägt ihren Namen nach einem Pferd, das einen buddhistischen Mönch auf einer langen Reise begleitete und heilige Texte trug. Besucher finden dort heute Weihrauchschalen und kleine Opfergaben, die von Menschen hinterlassen werden, die dem Tier Ehrerbietung zollen.
Der Standort liegt in einem Wüstengebiet, daher sollten Besucher Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da Schatten kaum vorhanden ist. Ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag macht die Hitze erträglicher.
Die hängenden Glocken an den Turmkanten erzeugen Töne, wenn der Wüstenwind durch sie hindurchstreicht, was vor allem an windigen Tagen zu hören ist. Außerdem soll die Asche des Pferdes unter dem Fundament begraben sein, was den Ort zu einer tatsächlichen Grabstätte macht.
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