Dunhuang, Oasenstadt der Seidenstraße in Gansu, China
Dunhuang ist eine Oase in der Provinz Gansu, wo der Fluss Daquan trockene Landschaften zwischen Sanddünen und Felsen bewässert. Die Stadt liegt in einer Mulde, umgeben von Bergen und kargen Hügeln, mit Feldern und Baumreihen entlang des Flussbetts.
Die Siedlung wurde im 2. Jahrhundert vor Christus als Grenzposten zur Sicherung von Handelsrouten nach Westen errichtet. Über Jahrhunderte entwickelte sie sich zur wichtigen Station für Händler und Mönche, die zwischen China und Zentralasien unterwegs waren.
Der Name bedeutet "großer und blühender Ort" und verweist auf die Rolle als Raststation für Karawanen durch die Wüste. Heute kommen Besucher wegen der buddhistischen Höhlen, die am Stadtrand in die Klippen geschnitten wurden.
Die nächsten Flughäfen liegen in der Stadt selbst oder im Bahnhof Liuyuan, etwa anderthalb Stunden entfernt. Der Besuch ist ganzjährig möglich, wobei Frühling und Herbst oft als angenehmere Jahreszeiten gelten.
Die Höhlen in der Umgebung enthalten Wandmalereien und Schriftrollen, die über ein Jahrtausend lang gesammelt wurden. Viele dieser Kunstwerke und Dokumente wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts von europäischen Forschern wiederentdeckt.
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