Westliche Tausend-Buddha-Grotten, Buddhistische Höhlentempelanlage nahe dem Yangguan-Pass, China
Die Westlichen Tausend-Buddha-Höhlen sind ein Tempel-Höhlenkomplex mit zweiundzwanzig dekorierten Kammern, die in Felswände entlang des Dang-Flusses gegraben wurden. Die Kammern enthalten 34 polychrome Statuen und umfangreiche Wandmalereien, die zusammen ein Gesamtwerk der buddhhistischen Künstler bilden.
Der Ursprung des Komplexes geht auf 366 n.Chr. zurück, als der Mönch Yuezun eine Vision von goldenem Licht in Form von Buddhas hatte und daraufhin mit der Höhlenarbeit begann. Über nachfolgende Jahrhunderte bis zur Yuan-Dynastie hinzugefügt, zeigen die Höhlen eine lange Geschichte der fortlaufenden künstlerischen Entwicklung.
Die Höhlendekorationen zeigen buddhistische Kunstwerke von verschiedenen Dynastien, mit himmlischen Figuren und Buddhadarstellungen an den Wänden. Die Kunstwerke spiegeln die künstlerischen Traditionen wider, die über Jahrhunderte hinweg von Pilgern und Künstlern hinterlassen wurden.
Die Höhlen liegen etwa 35 Kilometer südwestlich von Dunhuang und sind täglich erreichbar. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände vorbereiten und den Licht- und Schattenverhältnissen der Höhlen Aufmerksamkeit schenken, um die Malereien vollständig würdigen zu können.
Kammer neun zeigt architektonische Elemente, die einem nomadischen Jurten-Zelt ähneln und regionale Einflüsse der Gegend widerspiegeln. Dieses ungewöhnliche Design verdeutlicht, wie lokale Baustile mit religiösen Strukturen verschmolzen.
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