Altun Shan National Nature Reserve, Naturreservat im Landkreis Ruoqiang, China
Das Altun-Shan-Nationalnaturreservat ist ein langgestrecktes dreieckiges Gebiet zwischen den Südhängen der Altun-Shan-Kette und den Nordhängen der Kulun-Kette, das das abflusslose Kumkol-Becken umschließt. Es misst etwa 800 km von Ost nach West und 200 km von Nord nach Süd, mit einer ariden Hochebene auf 4.500 m im östlichen Drittel. Drei Salzseen liegen im Becken: Ayakum, Aqqikkal und Jingyu.
Das Gebiet wurde 1983 zum Schutzgebiet erklärt, um die natürlichen Ökosysteme des nördlichen Tibetischen Plateaus zu bewahren. Diese Entscheidung war ein Meilenstein für den Naturschutz in dieser abgelegenen Region.
Der Name Altun Shan bedeutet auf Uigurisch „Goldberg“, und die chinesische Form 阿尔金山 ist dessen Übertragung. Ab 1989 kamen Goldsucher aus Qinghai, Gansu und Xinjiang in das Schutzgebiet; allein 1990 gruben rund 35.000 illegale Schürfer Vegetation als Brennholz aus und jagten Wild als Nahrung. In Dayixieke Pati in der Gemeinde Qimantag steht eine Schutzstation.
Der Besuch erfordert spezielle Genehmigungen und umfangreiche Vorbereitung aufgrund der extremen Bedingungen und begrenzten Infrastruktur. Besucher sollten sich auf Isolierung, heftige Temperaturschwankungen und lange Fahrtzeiten einstellen.
Drei Salzseen – Ayakum, Aqqikkal und Jingyu – sind wichtige Rastplätze für wandernde Vogelarten. Diese Seen bilden eine kritische Station im jährlichen Migrationszyklus zahlreicher Wasservögel.
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