Altes Stadthaus, Verwaltungsgebäude in Mitte, Deutschland
Das Altes Stadthaus ist ein Verwaltungsgebäude in Berlins Mitte mit fünf inneren Höfen und einem markanten 80-Meter-Turm, der mit einer kupfernen Fortuna-Skulptur gekrönt ist. Die Fassade zeigt neoklassizistische Details und wird von Straßen auf vier Seiten begrenzt.
Der Bau begann 1902 unter Architekt Ludwig Hoffmann und wurde 1911 eingeweiht, nachdem sieben Millionen Goldmark investiert worden waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt das Gebäude seinen heutigen Namen, als ein benachbartes Gebäude die vorherige Bezeichnung übernahm.
Die Bärenhalle zeigt 29 allegorische Skulpturen, die Tugenden und mythologische Figuren darstellen, mit einer zentralen Bärenskulptur im Mittelpunkt, die Berlin symbolisiert. Diese Darstellungen erzählen von den Werten, die die Stadt verkörpern wollte.
Das Gebäude liegt an der Kreuzung von Judenstrasse, Klosterstrasse, Parochialstrasse und Stralauer Strasse und ist leicht zu Fuß vom Alexanderplatz erreichbar. Es wird heute von der Berliner Senatsverwaltung genutzt, und Besucher können die Außenansicht und den öffentlich zugänglichen Eingangsbereich sehen.
Der Gebäudenamen änderte sich nach 1945 - es war ursprünglich das Neue Stadthaus, bis ein neues Nachbargebäude diese Bezeichnung erhielt. Diese Umbenennung markierte den Übergang von der Vorkriegs- zur Nachkriegszeit Berlins.
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