Palais Schwerin, Barockpalais in Berlin-Mitte, Deutschland
Der Palais Schwerin ist ein Barockpalais in Berlin-Mitte mit reich verzierten Fensterkornischen und Stuckdekorationen, die seine klassische Architektursprache zeigen. Das Gebäude verfügt über einen prächtigen inneren Treppenaufgang und liegt an der Mühlendamm nahe dem Neue Münze Komplex.
Der Adeliger Otto von Schwerin beauftragte 1704 den französischen Architekten Jean de Bodt, eine vorhandene Residenz in einen Barockpalast umzuwandeln. Das Gebäude wurde später mehrfach verändert, zuletzt 1935 wegen der Verbreiterung der Mühlendamm Straße vollständig abgebaut und wieder aufgebaut.
Die Familie Schwerin hinterließ ihre Wappenteilung in einem verziert gerahmten Wappenschild, das bis heute im Inneren sichtbar ist. Das Gebäude erzählt von der Stellung einer Adelsfamilie, die Berlins Entwicklung mitgestaltete.
Der Palais befindet sich an der Mühlendamm 110 in zentraler Lage in Berlin-Mitte und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das Gebäude steht zwischen zwei anderen Strukturen und ist Teil des größeren Neue Münze Komplexes in dieser historischen Gegend.
Das Gebäude wurde 1935 komplett abgebaut und an gleicher Stelle wieder aufgebaut, was eine seltene Entfernung und Neuerrichtung eines Barockgebäudes darstellt. Dieses Verfahren rettete die historische Struktur, ermöglichte aber auch die Anpassung an moderne Stadtplanungsanforderungen.
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