Allegorie der Wissenschaft, Bronzeskulptur in Berlin-Mitte, Deutschland.
Die Allegorie der Wissenschaft ist eine drei Meter hohe Bronzeskulptur, die einen nachdenklichen Mann darstellt, der ein großes Buch liest und dabei einen Globus hält, geschaffen von Albert Wolff zwischen 1871 und 1876.
Ursprünglich Teil eines größeren Denkmals für Friedrich Wilhelm III., das 1871 eingeweiht wurde, überlebte diese Skulptur die Zerstörung des Zweiten Weltkriegs, als die Hauptreiterstatue eingeschmolzen wurde und nur zwei allegorische Figuren übrig blieben.
Die Skulptur repräsentiert die Verehrung der deutschen Gesellschaft für intellektuelles Streben und wissenschaftliches Wissen und dient als öffentliches Zeugnis für Berlins historisches Engagement für Bildung und wissenschaftliche Errungenschaften über die Jahrhunderte hinweg.
Die Skulptur befindet sich im Nikolaiviertel in der Nähe der Nikolaikirche und wurde zwischen 2010 und 2011 für etwa 120.000 Euro umfassend restauriert, um ihre strukturelle Integrität zu bewahren.
Diese Bronzefigur überlebte einzigartig die Kriegszerstörung zusammen mit nur einer anderen Skulptur, Klio der Muse der Geschichte, was sie zu einem der seltenen Überreste eines einst großartigen Denkmalensembles macht.
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