Alt-Berlin, Historisches Viertel in Mitte, Deutschland.
Alt-Berlin ist ein historisches Stadtviertel im Bezirk Mitte, das sich vom Bahnhof Jannowitzbrücke bis zum Hackeschen Markt erstreckt, mit der Spree als südlicher Grenze. Die Gegend umfasst drei kleinere Quartiere, das Nikolaiviertel, das Marienviertel und das Klosterviertel, die zusammen den ältesten bewohnten Teil der deutschen Hauptstadt bilden.
Die Siedlung erhielt 1251 Stadtrechte und schloss sich 1307 mit der Schwesterstadt Cölln zusammen, um als Handelszentrum im Hanseverbund mitzuwirken. Die beiden Städte wuchsen über Jahrhunderte eng zusammen, bis sie später als Kern Berlins galten und ihre ursprünglichen Namen allmählich verschwanden.
Das Klosterviertel trägt seinen Namen nach den Klöstern, die hier im Mittelalter standen und das Leben der Bewohner prägten. Die engen Gassen folgen noch heute den mittelalterlichen Wegen, die Kaufleute und Handwerker nutzten, um zwischen Werkstätten und Marktplätzen zu verkehren.
Die Stadtbahn und mehrere S-Bahn-Linien bringen Besucher in die Gegend, der Bahnhof Jannowitzbrücke dient dabei oft als Ausgangspunkt für Spaziergänge. Die kleinen Gassen lassen sich am besten zu Fuß erkunden, da viele Ecken und Höfe nur für Fußgänger zugänglich sind.
Die Stadt erhielt 1280 das Recht, eigene Münzen zu prägen, und führte dabei zwei Bären in ihr Wappen ein. Dieses Motiv setzte sich durch und wurde später zum dauerhaften Symbol der gesamten Stadt Berlin.
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