S-Bahn Berlin, Schnellbahnsystem in Berlin, Deutschland
Berlin S-Bahn ist ein Schnellbahnsystem in Berlin und Brandenburg, das 16 Linien mit insgesamt 168 Stationen betreibt. Die Züge fahren auf eigenen Gleisen, meist oberirdisch auf Viadukten oder in Einschnitten, und verbinden Innenstadtbereiche mit den äußeren Bezirken und dem Umland.
Das Netz erhielt im Dezember 1930 offiziell den Namen S-Bahn, nachdem es zuvor als Stadt-, Ring- und Vorortbahn bezeichnet wurde. Nach der Teilung der Stadt im Jahr 1961 wurde der Betrieb geteilt und erst nach 1989 schrittweise wieder zusammengeführt.
Die runden gelben Schilder mit dem weißen S markieren die Eingänge zu den Bahnhöfen in der ganzen Stadt und sind zu einem der bekanntesten Orientierungspunkte geworden. Fahrgäste aller Altersgruppen nutzen dieses Netz täglich für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder für Freizeitausflüge, was es zu einem festen Bestandteil des städtischen Alltags macht.
Tickets können an Automaten in den Bahnhöfen, über die mobile App oder an Verkaufsstellen gekauft werden, wobei sowohl Einzelfahrten als auch Zeitkarten erhältlich sind. Die Züge verkehren in der Regel alle zehn oder zwanzig Minuten, in Stoßzeiten oft häufiger, und die meisten Bahnhöfe sind barrierefrei zugänglich.
Die Stromversorgung erfolgt über eine seitliche Stromschiene mit 750 Volt Gleichstrom, ein Verfahren, das in Deutschland nur hier verwendet wird. Diese technische Besonderheit stammt aus der Anfangszeit des elektrischen Betriebs und wurde bis heute beibehalten.
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