Römerberg, Mittelalterlicher Platz in Frankfurt, Deutschland
Der Römerberg ist ein mittelalterlicher Platz in Frankfurt mit traditionellen Fachwerkhäusern, die einen breiten Kopfsteinpflasterhof umgeben, in dessen Mitte der Brunnen der Gerechtigkeit steht. Die Architektur zeigt eng nebeneinander gebaute Häuser mit Spitzgiebeln und aufwendigen Holzrahmen, die ein geschlossenes Platzensemble bilden.
Der Platz diente seit dem 15. Jahrhundert als Verwaltungszentrum Frankfurts und war Schauplatz von Kaiserkrönungen sowie Hauptmarktplatz der Stadt. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden die Häuser in den 1950er Jahren nach historischen Vorlagen rekonstruiert.
Der Weihnachtsmarkt verwandelt den Platz jeden Winter in einen Ort voller Holzbuden, in denen regionale Spezialitäten und traditionelles Handwerk verkauft werden. Besucher finden dort auch Glühwein und lokale Köstlichkeiten, die zum Flanieren einladen.
Der Platz ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bietet zahlreiche Restaurants, Cafés und Geschäfte in den umgebenden Gebäuden. Die Kopfsteinpflasterfläche ist zu Fuß leicht zu begehen und viele Bereiche laden zum Verweilen ein.
Die sechs rekonstruierten Häuser auf der Ostseite zeigen typische Merkmale der Gotik mit komplexen Holzrahmen und steilen Giebeldächern, die mit großer Sorgfalt nach historischen Vorgaben wieder aufgebaut wurden. Beim Beobachten dieser Details fallen die feinen Unterschiede zwischen den einzelnen Fassaden ins Auge, die zeigen, wie vielfältig die handwerkliche Tradition war.
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