Zieten-Kaserne, Militärkaserne in Göttingen, Deutschland
Die Zieten-Kaserne ist eine ehemalige Militäranlage in Göttingen mit mehreren Gebäuden nach standardisierten Plänen aus den 1930er Jahren. Das Gelände erstreckt sich großflächig und umfasst Trainingsplätze, Versorgungseinrichtungen und Unterkunftsblöcke für das stationierte Personal.
Die Anlage entstand ab 1936 als Militärkomplex und diente zunächst der Unterbringung von Kavallerieregimentern. Nach 1945 wurde sie von britischen und amerikanischen Streitkräften genutzt, bis sie 1993 als Militärbasis geschlossen wurde.
Die Kaserne trägt den Namen eines berühmten preußischen Kavalleriegenerals des 18. Jahrhunderts, und dieser historische Bezug ist heute noch in der Benennung der umliegenden Wohnstraßen sichtbar. Die Namensgebung erinnert an die militärische Vergangenheit dieses Viertels.
Das Gelände ist heute für Besucher zugänglich und wurde in ein Wohn- und Geschäftsviertel umgewandelt. Die ursprünglichen Gebäude wurden teilweise erhalten und renoviert, sodass man die militärische Vergangenheit beim Spaziergang noch erkennt.
Nach der Stilllegung der Militärnutzung wurde das gesamte Gelände unter dem Namen Zieten-Terrassen zu einem neuen Stadtteil umgebaut. Viele der renovierten historischen Gebäude beherbergen heute Wohnungen, Shops und Cafés, was einen interessanten Kontrast zwischen Militärarchitektur und modernem Stadtleben schafft.
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